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[Pressemitteilung] 40 Jahre S-Bahn Rhein-Main

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Montag, 28. Mai 2018, 16:02

40 Jahre S-Bahn Rhein-Main

Zitat

Happy Birthday! 40 Jahre S-Bahn Rhein-Main
Jubiläumszug und Torte zum S-Bahn-Geburtstag • Eine halbe Million Fahrgäste pro Tag • Drittgrößte S-Bahn Deutschlands


Die S-Bahn Rhein-Main feiert Geburtstag: Vor 40 Jahren, am 28. Mai 1978, rollte die erste S-Bahn von der Frankfurter Galluswarte über den Hauptbahnhof bis zur Hauptwache. Nach 16 Jahren Planung und Bauzeit fiel damals der Startschuss für die neue Stadtschnellbahn, die bald für Millionen von Menschen im Rhein-Main-Gebiet zum Alltag gehören sollte. Gemeinsam mit der Region ist die S-Bahn seitdem stetig gewachsen. Zum Beispiel 1983, als der City-Tunnel von der Hauptwache bis zur Konstablerwache verlängert, oder 1990 als die S-Bahn unter dem Main hindurch bis nach Sachsenhausen und Frankfurt Süd ausgebaut wurde. Heute ist das Streckennetz der S-Bahn Rhein-Main über 300 Kilometer lang. Ihre Züge legen darauf jeden Tag 44.000 Kilometer zurück – das ist mehr als eine Erdumrundung. Beeindruckend ist aber vor allem die Zahl der Fahrgäste: Jeden Tage fahren eine halbe Million Menschen mit der S-Bahn Rhein-Main.

S-Bahn-Chef Christian Roth spricht daher beim Geburtstagsempfang am Frankfurter Hauptbahnhof auch vom der S-Bahn als Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs im Rhein-Main Gebiet: „Die S-Bahn ist aus dem Leben vieler Menschen nicht wegzudenken. Auch wenn nicht immer alles rund läuft. Wir strengen uns jeden Tag an, um die S-Bahn pünktlicher zu machen und wir sind 365 Tage im Jahr rund um die Uhr für unsere Fahrgäste da. Zum Geburtstag der S-Bahn danke ich vor allem meinen Kolleginnen und Kolleginnen, die dies für die Menschen in unserer Region überhaupt erst möglich machen.“

Ähnlich äußerte sich auch der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister, Tarek Al-Wazir, der ebenfalls unter den Geburtstagsgästen war. „Wie erfolgreich das Modell S-Bahn ist, sieht man an den immer weiter steigenden Fahrgastzahlen. Damit die S-Bahn ein Erfolgsmodell bleibt, müssen wir jetzt die Weichen für weitere Investitionen stellen. Genau das machen wir beispielsweise mit dem viergleisigen Ausbau für die S6, dem neuen Haltepunkt Gateway Gardens oder dem neuen elektronischen Stellwerk im Frankfurter S-Bahn-Tunnel. Die Menschen erwarten von uns zu Recht, dass wir das Angebot weiter ausbauen und verbessern. Mit dem Programm Frankfurt Rhein-Main plus und den Vorhaben des Bundesverkehrswegeplans 2030 für mehr Investitionen in das hessische Schienennetz sind wir auf dem richtigen Weg.“

„Dass eine halbe Million Fahrgäste pro Tag die S-Bahn nutzen, macht uns stolz“, sagt Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung des RMV. Gleichzeitig wollen wir in Sachen Qualität und Pünktlichkeit noch deutlich besser werden. Wir schauen daher heute zum Geburtstag der S-Bahn weniger zurück, sondern vielmehr nach vorne. Uns geht es darum, die S-Bahn für unsere Fahrgäste auch nach 40 Jahren immer noch attraktiver zu machen, wie zum Beispiel mit dem Nachtverkehr, den wir letzten Dezember eingeführt haben oder durch unsere Investition in kostenloses WLAN in allen S-Bahn-Zügen, die wir vor kurzem besiegelt haben.“

Dass die S-Bahn nicht nur für das Rhein-Main-Gebiet, sondern auch für die Deutsche Bahn von wesentlicher Bedeutung ist, betonte DB Regio-Chef Dr. Jörg Sandvoß. „Die S-Bahn Rhein-Main ist nach Berlin und München die drittgrößte S-Bahn Deutschlands. Unsere fünf größten S-Bahnen haben zusammen die Hälfte aller täglichen Reisenden der Deutschen Bahn. Jeder zweite Bahnkunde ist S-Bahn-Fahrgast. Daran können Sie erkennen, wie wichtig uns unsere S-Bahnen sind“, sagte der Bahn-Manager in seinem Geburtstagsgruß.

Während Mitarbeiter von DB und RMV am Nachmittag kleine Geburtstags­kuchen an die Fahrgäste verteilten, schnitten die Redner am Bahnhof gemeinsam eine große Geburtstagstorte für die S-Bahn an. Kulisse hierfür bildete eine von fünf frisch beklebten Jubiläums-S-Bahnen. Die mit wesentlichen Daten und Fakten aus den letzten vier Jahrzehnten S-Bahn-Geschichte versehenen Züge sollen noch bis mindestens Ende des Jahres im gesamten Streckennetz unterwegs sein.
Quelle: Presseinformation DB
Gruß Tommy

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DaniDADI

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Montag, 28. Mai 2018, 17:04

Was ich mich frage ist, ob dort über die Regionaltangente West und Ost gesprochen wurde?
Denn auf Hessenschau de steht, dass der RMV sich eine Ringbahn mit 4 Regionaltangenten wünscht.
West, Ost, Nord und Süd.
Ich hoffe es wird eine Regionaltangente Süd geben.

3

Montag, 28. Mai 2018, 19:08

Hallo.

Zwischen Hauptbahnhof und Hauptwache werden heute, am 40. Jahrestag der Eröffnung der Tunnelstrecke, in den S-Bahnen von Hostessen (weiblich und männlich) im Auftrag des RMV kleine Küchlein verteilt.

Motto: "Oh, wie isst das schön!" :D

Grüße ins Forum
Helmut
You'll Never Ride Alone.

4

Montag, 28. Mai 2018, 20:45

Auf hessenschau.de ist aber auch von einem S-Bahn-Ring bestehend aus den Regionaltangenten West, Süd und Ost die Rede. Fände ich zwar immer noch als einzige sinnvolle Lösung, aber wie bekannt wird sich die aktuell geplante RTW dazu nicht eignen und die bekannten Pläne zur RTO sind noch viel weiter davon weg, einen S-Bahn-Ring zu ermöglichen.

Auch die Aufzählung der laufenen Projekte und die Forderung nach mehr eigenen Gleisen für die S-Bahn ist ja eher ein Witz als realitätsnah. Bei fast jedem Ausbauprojekt der letzten 30 Jahre, wurden eigene S-Bahn-Gleise konsequent ignoriert.
Nur einige Beispiele:
- Gateway Gardens, hier hätte man mit Erhalt der aktuellen Flughafenspange die eigenen S-Bahngleise auf dem neuen Abschnitt sogar kostenlos bekommen.
- Umbau Rödelheim, auch hier teilen sich nach wie vor HLB und S-Bahn die Gleise, was zusammen mit der geringen Geschwindigkeit ab Eschborn bei Kurzeinfahrt regelmäßig die S4 ausbremst. Ein erneuter Umbau des Bahnhofs ist wohl in den nächsten 30 Jahren nicht zu erwarten.
- Neuer Eppsteiner Tunnel: Auch hier wäre für separate S-Bahn-Gleise ein Neubau fällig, der deutlich teurer wird als ein direkt 3 - 4 gleisiger Bau es gewesen wäre.
Also bis die S-Bahn Rhein-Main in punkto eigene Gleise mit Berlin oder HH gleich zieht, wird noch viel Wasser den Main runter fliessen. (leider) Wie Rödelheim zeigt, reichen schon wenige Meter gemischt genutzte Strecke, um Verspätungen von aussen auf die S-Bahn zu übertragen. :cursing: :thumbdown:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »F.-Fighter« (28. Mai 2018, 20:58)


5

Dienstag, 29. Mai 2018, 05:25

Es ist doch ziemlich klar, was mit dem "S-Bahn-Ring" gemeint ist:

Zitat hessenschau.de:
"Wichtig sei auch der Bau eines S-Bahn-Rings rund um Frankfurt. Diese Regionaltangenten West, Süd und Ost [kein Nord! - Ergänzung von mir] sollen den Knotenpunkt Hauptbahnhof entlasten. Die sieben Expressbus-Linien, die die Tangenten um die Stadt aktuell ersetzen, haben täglich über 8.500 Fahrgäste. "Das ist eisenbahnwürdig," sagte Ringat. Die Westtangente ist Teil des Programms Frankfurt Rhein-Main plus, Ost und Süd sind bisher nur Projektideen."

Das heißt: Die Regionaltangente West wird derzeit geplant und ist unsere allseits bekannte und hier im Forum fleißig diskutierte RTW. RTO ist die östliche Verlängerung, für die nur grobe Ideen herumwabern: von N-I nach Bad Vilbel über Offenbach, Fechenheim, Enkheim oder auch eine Führung sehr nah entlang der A661, die jüngst ins Spiel gebracht wurde. Eine Regionaltangente Süd ist mir zwar bislang neu, wird aber wohl auch irgendwo an die RTW anknüpfen. Und am Ende soll das ein Ring werden. Da es keine "echte" S-Bahn sein wird, sollte man vlt. besser von Ringbahn sprechen als von S-Bahn-Ring.

Damit es ein irgendwann auch einmal ein echter Ring werden kann, sollte die RTW unbedingt an einem zweigleisigen Bahnsteig in Bad Homburg halten. Außerdem wäre ein zweigleisiger U2-Tunnel in Bad Homburg gut, damit auch die RTW da hindurch geführt werden kann. Und zwar auch bei vlt. irgendwann dichterer Taktung von U2 und RTW ...
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »multi« (29. Mai 2018, 05:27)


6

Dienstag, 29. Mai 2018, 05:46

Wie Rödelheim zeigt, reichen schon wenige Meter gemischt genutzte Strecke, um Verspätungen von aussen auf die S-Bahn zu übertragen. :cursing: :thumbdown:

Über Rödelheim haben wir hier im Forum schon mal ausgiebig diskutiert. Eine komplette Trennung von S-Bahn und der Taunusbahn ist nicht nötig und angesichts des Platzes zwischen Rödelheim Bf und dem Abzweig Rebstock auch nur schwer möglich. Wichtiger und möglich wären höhenfreie Ausfädelungen des Homburger und des Eschborner Astes sowie der Rebstockstrecke. Der Bahnsteig stadteinwärts hat zudem zwei Bahnsteigkanten und zwei Gleise, so dass sich die Taunusbahn stadteinwärts und die S-Bahn stadteinwärts kaum blockieren sollten. Max. 1 Minute Wartezeit am Bahnsteig in Rödelheim; mehr müsste nicht sein.

Nur mal zum Vergleich: Die Verzweigung in Rödelheim passieren pro Stunde in beiden Richtungen zusammen 16 S-Bahnen pro Stunde (4 x S5, 2 x S3 und 2 x S4 je Stunde und Richtung). Hinzu kommen in der HVZ max. 2 Taunusbahnen (1 je Stunde und Richtung). Das macht also max. 18 Bahnen auf der Verzweigung Rödelheim.

Die Verzweigung von U1, U2, U3 und U8 in Heddernheim wird dagegen stündlich von 8 x U1, 8 x U2, 4 x U3 und 4 x U8 je Richtung befahren. Also von 24 Bahnen je Richtung. Also von insgesamt 48 Bahnen. Und auch wenn diese Verzweigung ebenfalls problematisch ist und zudem unter BOStrab betrieben wird und nicht unter EBO: 48 vs. 18 Bahnen in Heddernheim vs. Rödelheim. Das Problem in Rödelheim ist leichter zu lösen als mit einer kompletten Trennung von S-Bahn und Taunusbahn!
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »multi« (29. Mai 2018, 05:49)


7

Dienstag, 29. Mai 2018, 10:17


Eine Regionaltangente Süd ist mir zwar bislang neu, wird aber wohl auch irgendwo an die RTW anknüpfen.

Unter dem Begriff "Regionaltangente Süd" kenne ich eine Diskussion zur direkten Verbindung von Offenbach (Ost) an den Flughafen via Frankfurt Süd. Mit dem bekannten Engpass am Stadion (niveaugleiche Querung der ICE-Gleise).

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Wohnort: einst (seit 1960) : Moskau - Paris, zuletzt: Moskau - Basel und seit 11.12.2011 auch wieder Moskau- Dribb-de-Bach - Paris / Nizza

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8

Dienstag, 29. Mai 2018, 10:29

"Regionaltangente Süd" haben wir schon :D : Die RB 75 Aschaffenburg - Darmstadt - Mainz (- Wiesbaden).

Ähnlich gibt es schon eine "Regionaltangente Ost" zwischen Friedberg, Hanau und Babenhausen mit Anschluss an die "Regionaltangente Süd" (RB 75) :D .

Deshalb wäre es vielleicht gut, die Begriffe genauer zu fassen. Worüber jetzt allseits diskutiert wird, ist eine "stadtnahe Regionaltangente" bzw. ein "mittlerer Schienenring" (der innere ist ja die Ringstraßenbahn). Die am Anfang von mir genannten Strecken wären dann Teil eines "äußeren Schienringes§. Dieser könnte bereits jetzt definiert werden als: Wiesbaden - Niedernhausen - Limburg - Gießen - Friedberg - Hanau - Babenhausen - Darmstadr - Wiesbaden. Der verläuft dann halt im Radius von etwa 30 - 40 km um den Großen Feldberg :D .

9

Dienstag, 29. Mai 2018, 12:36

Der Bahnsteig stadteinwärts hat zudem zwei Bahnsteigkanten und zwei Gleise, so dass sich die Taunusbahn stadteinwärts und die S-Bahn stadteinwärts kaum blockieren sollten. Max. 1 Minute Wartezeit am Bahnsteig in Rödelheim; mehr müsste nicht sein.

Wird etwas OT aber das Problem ist die Vereinigung der beiden Gleise direkt am Bahnsteigende Richtung City und das H/V-Signalsystem. Beispiel: HLB fährt 7:18 planmäßig ab, die S4 um 7:21. Da das ESig Rödelheim aber weit vor dem Bahnhof steht, erreicht die S4 es planmäßig schon um 7:19 und wartet bei Verspätungen der HLB im Sekundenbereich oder wenn der FDL beschäftigt ist, vor dem HP0 (inklusive Wechselblinken beim Anfahren etc.) oder der FDL stellt frühzeitig die Kurzeinfahrt nach Rödelheim, was aber ein Geschleiche mit 30 km/h und daraus resultierender Verspätung bedeutet. Eine höhenungleiche Ausfädelung Richtung Eschborn würde nix ändern, höchstens ein 3. Gleis bis zum Abzweig Rebstock (mit höhenungleicher Fädelung von / nach HG) wäre hier hilfreich. K/s-Signale würden die Situation entspannen, da damit die eine Hochsignalisierung möglich wäre, sobald die HLB den Durchrutschweg geräumnt hat.
Die S3/S4 sind am Konzept einer S-Bahn in Frankfurt noch am dichtesten dran, da sie wirklich nur diese 2 km in Rödelheim Gleise mit anderen Bahnen teilen, aber selbst hier bekommt die oben genannte S4 3-4 mal pro Woche 1-2 Minuten Verspätung aufgebrummt.
Berlin und HH haben durch die anderen Stromsysteme der S-Bahn einfach Glück, dass kaufmännische Argumente an der Technik scheitern. In Frankfurt setzen sich die kurzsichtigen Billigheimer leider zu oft durch.

Da es keine "echte" S-Bahn sein wird, sollte man vlt. besser von Ringbahn sprechen als von S-Bahn-Ring.

Laut Hessenschau hat er aber explizit von einem S-Bahn-Ring geredet, was mit der aktuellen RTW und den vagen Ideen der RTO nicht machbar ist. Die Hoffnung, dass er wirklich S-Bahn-Ring nach Berliner Vorbild gemeint hat und der Politik VOR Baubeginn der RTW der Fehler in dieser Annahme klar wird, stirbt halt zuletzt. :D

10

Dienstag, 29. Mai 2018, 14:34

Auch eigenene Gleise würden ein Großteil der Probleme nicht beseitigen, da die Gründe im System selber liegen: Fahrzeugpannen, Signalstörung, Weichenstörungen, Fahrgäste, Fahrzeug- oder Personalmangel, Personen im Gleis / Tunnel.
Bei S6 und S8/S9 ist das etwas anders , da kommt noch etwas on top dazu.

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Dienstag, 29. Mai 2018, 20:05

Eine der im Artikel erwähnten "beklebten" S-Bahnen ist/war heute auf der S6 unterwegs - 423 385.
Viele Grüße, vöv2000

Beiträge: 452

Wohnort: Im Landkreis HP, Hessische Pergstrasse

Beruf: Krawattentrucker

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Dienstag, 29. Mai 2018, 20:44

In Wien wurde am Wochenende auch 40 Jähriges gefeiert:

MfG Streckentrenner