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  • »Ost-West-Express« ist der Autor dieses Themas

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Wohnort: einst (seit 1960) : Moskau - Paris, zuletzt: Moskau - Basel und seit 11.12.2011 auch wieder Moskau- Dribb-de-Bach - Paris / Nizza

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Freitag, 1. Juni 2018, 13:21

20 Jahre nach dem ICE-Unglück von Eschede

Steht ausführlich sowohl in der Papier- wie in der Online-Ausgabe der FR:
http://www.fr.de/panorama/20-jahre-esche…-spur-a-1515916

Erschreckend finde ich mehrere Gesichtspunkte: Vor allem natürlich, dass sich dem Artikel zufolge das Unglück bei ordnungsgemäßer Wartung hätte vermeiden lassen!
Zweitens: Das alle möglichen "kleinen Mitarbeiter" vom Zugbegleiter bis zu Ingenieuren zunächst angeklagt wurden - wenn auch später die Verfahren eingestellt wurden.

Was nicht im Artikel erwähnt wird: Dass in den 90er Jahren die Kohl-Regierung aus den einstigen Staatsbahnen Bundesbahn und Reichsbahn eine Privatgesellschaft Deutsche Bahn AG machte, die für den Börsengang fit gemacht werden sollte und deshalb unter enormem Kostendruck stand. Da wurde an Infrastruktur und Personal gespart. Und gerade das Personal fehlte dann für ordnungsgemäße Abläufe.