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Montag, 30. Juli 2018, 10:30

Machbarkeitsstudie für SL 11 zum Bf Höchst

Die RTW-GmbH hat einen Auftrag vergeben mit der Bezeichnung "Machbarkeitsuntersuchung bzgl. der Verlängerung der Tram-Linie 11 zum Bahnhof Höchst zwecks Verknüpfung mit der RTW". Überraschend ist, dass die RTW-Leute sich mit der Linie 11 befassen, aber irgendwie hängts ja schon zusammen.

K-Wagen

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2

Montag, 30. Juli 2018, 16:45

Verknüpfung im Sinne von Umsteigemöglichkeit 11 <-> RTW in Höchst oder eine Verknüpfung der Gleise?
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

3

Montag, 30. Juli 2018, 19:38

Letzteres schätze ich mal. Weil im Sinne von Umsteigen im Sinne von Haltestelle in der näheren Umgebung benötigt wohl keine großartige Studie. Es dürften aber wohl beide und weitere Szenarien / Varianten im Ergebnis auftauchen.

K-Wagen

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4

Dienstag, 31. Juli 2018, 08:28

Condor:

Zitat

Letzteres schätze ich mal. Weil im Sinne von Umsteigen im Sinne von Haltestelle in der näheren Umgebung benötigt wohl keine großartige Studie. Es dürften aber wohl beide und weitere Szenarien / Varianten im Ergebnis auftauchen.

Ehm, die 11 ist soweit mir bekannt mit Niederflur Straßenbahnwagen unterwegs,- die RTW soll mit Hochflurwagen betrieben werden ?(
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

5

Dienstag, 31. Juli 2018, 08:29

Letzteres schätze ich mal. Weil im Sinne von Umsteigen im Sinne von Haltestelle in der näheren Umgebung benötigt wohl keine großartige Studie. Es dürften aber wohl beide und weitere Szenarien / Varianten im Ergebnis auftauchen.

Die Endstation der SL11 liegt nicht in der näheren Umgebung des Höchster Bahnhofs. Daran, dass die Verlängerung seit 100 Jahren überfällig ist, kann man sehen, dass es sehr wohl einer Studie bedarf. Hier im Forum wurden ja bereits verschiedenste Varianten diskutiert, und jede hatte ihre Probleme. Es dürfte daher in der Studie vorrangig um eine Verlängerung im Sinne einer Umsteigemöglichkeit gehen.

6

Dienstag, 31. Juli 2018, 09:17

Ich weiß sehr wohl, dass die derzeitige Endstation und der Bahnhof einen kleinen Fußmarsch entfernt liegen. (Und ja, ich bin die Strecke des öfteren schon gelaufen! Und nähere Umgebung deshalb, weil Westbahnhof - Nauheimer Straße (oder Adalbert / Schlossstraße) durchaus in der RMV Routenplanung als Umstieg vorgesehen sin). Aber darauf wollte auch gar nicht hinaus.

Die Spanne kann durchaus vom bahnsteiggleichen (Hoch/Tiefbahnsteig) Umstieg über Straßenbahn auf Vorplatz Nord bzw Süd oder sogar Dahlbergkreisel / sog Leunakreisel aufzeigen. So war wohl K-Wagens ursprüngliche Frage. Von einer fundierten Studie erwarte ich auch mehrere Varianten. Wenn die Bahngleise unter EBO bleiben, ist mit 11 in den Bahnhof vermutlich sowieso vorbei.

Ehm, die 11 ist soweit mir bekannt mit Niederflur Straßenbahnwagen unterwegs,- die RTW soll mit Hochflurwagen betrieben werden
Und? Das soll doch jetzt wirklich kein Argument sein, oder?Dann besuche mal zum Beispiel das Ruhrgebiet, dort findest du entsprechende Bahnsteige, in Stuttgart sogar jahrelang Hochflurwagen auf Normalspur und tiefe Einstiege für Meterspur an einem Bahnsteig. Ob so ein entsprechender Bahnsteig mit 130m bis zum 190m (40m T-Wagen in Doppeltraktion ) machbar ist, wird eine Machbarkeitsstudie hoffentlich ebenfalls beantworten .

7

Dienstag, 31. Juli 2018, 09:31

Ich weiß sehr wohl, dass die derzeitige Endstation und der Bahnhof einen kleinen Fußmarsch entfernt liegen. (Und ja, ich bin die Strecke des öfteren schon gelaufen! Und nähere Umgebung deshalb, weil Westbahnhof - Nauheimer Straße (oder Adalbert / Schlossstraße) durchaus in der RMV Routenplanung als Umstieg vorgesehen sin). Aber darauf wollte auch gar nicht hinaus.

Am Westbahnhof sind es ca 400m von Bahnhofstür bis zur Haltestelle. Zur Zuckschwerdtstraße sind es über 800m. Das sind, mit Ampelwartezeiten, knapp 10 Minuten. Bei schönem Wetter und guter Gesundheit mag das gehen. Bei Regen (oder Hitze) oder für Ältere ist das nicht mehr so attraktiv.

Ehm, die 11 ist soweit mir bekannt mit Niederflur Straßenbahnwagen unterwegs,- die RTW soll mit Hochflurwagen betrieben werden
Und? Das soll doch jetzt wirklich kein Argument sein, oder?Dann besuche mal zum Beispiel das Ruhrgebiet, dort findest du entsprechende Bahnsteige, in Stuttgart sogar jahrelang Hochflurwagen auf Normalspur und tiefe Einstiege für Meterspur an einem Bahnsteig. Ob so ein entsprechender Bahnsteig mit 130m bis zum 190m (40m T-Wagen in Doppeltraktion ) machbar ist, wird eine Machbarkeitsstudie hoffentlich ebenfalls beantworten .

Wie sieht das dort genau aus? Ein Bahnsteig, der vorne hoch und hinten tief ist, und die Züge halten dann im entsprechenden Abschnitt?

K-Wagen

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8

Dienstag, 31. Juli 2018, 10:15

Condor:

Zitat

Und? Das soll doch jetzt wirklich kein Argument sein, oder?Dann besuche mal zum Beispiel das Ruhrgebiet, dort findest du entsprechende Bahnsteige, in Stuttgart sogar jahrelang Hochflurwagen auf Normalspur und tiefe Einstiege für Meterspur an einem Bahnsteig.

Ich weiß nicht, ob es den Aufwand rechtfertigt die Straßenbahngleise mit den RTW Gleisen zu verknüpfen nur, um eine Umsteige Situation am gleichen Bahnsteig zu schaffen.
Der Weg vom RTW Bahnsteig zum Vorplatz, um umzusteigen, des Bahnhofs sollte zumutbar sein.
Eine Gleisverknüpfung ist m.E. nur dann sinnvoll, wenn die Bahnen auch weiterfahren.
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9

Dienstag, 31. Juli 2018, 10:19

Wie sieht das dort genau aus? Ein Bahnsteig, der vorne hoch und hinten tief ist, und die Züge halten dann im entsprechenden Abschnitt?


Genauso sieht das aus. Erst kommt der hohe Bahnsteig für die Stadtbahn/U-Bahn, dann der niedrige für die Straßenbahn, der manchmal auch etwas kürzer ist. Oder eben umgekehrt (erst tief, dann hoch).
Viele Grüße, vöv2000

10

Dienstag, 31. Juli 2018, 10:31

Ich weiß nicht, ob es den Aufwand rechtfertigt die Straßenbahngleise mit den RTW Gleisen zu verknüpfen nur, um eine Umsteige Situation am gleichen Bahnsteig zu schaffen.
In den Bahnhof kostet Geld, auf dem Vorplatz auch. Was günstiger oder machbar ist, dazu eben die Studie.

11

Dienstag, 31. Juli 2018, 16:30

Seit fast 100 Jahren "Machbarkeitsstudie". Aha... Und da kommt die unfähige Stadtpolitik erst jetzt drauf.
Ganz ehrlich gebt da nix drauf.

12

Dienstag, 31. Juli 2018, 16:55

Ich weiß nicht, ob es den Aufwand rechtfertigt die Straßenbahngleise mit den RTW Gleisen zu verknüpfen nur, um eine Umsteige Situation am gleichen Bahnsteig zu schaffen.
Der Weg vom RTW Bahnsteig zum Vorplatz, um umzusteigen, des Bahnhofs sollte zumutbar sein.
Eine Gleisverknüpfung ist m.E. nur dann sinnvoll, wenn die Bahnen auch weiterfahren.

Das sehe ich auch so. Der Aufwand für das selbe Gleis wäre nur geerechtfertigt, wenn die 11 dann noch auf der RTW-Strecke weiterführe.

Wobei eine Verlängerung bis Industriepark ja durchaus Charme hätte. Und da ja schon seit Ewigkeiten eine Verlängerung der 21 von der Rheinlandstraße bis Industriepark ebenfalls im Raum steht, könnte man das auch bauen und eine Direktverbindung Schwanheim---Höchst schaffen. TRÄUM!!!

btw: Dann wäre es möglich, aus der 21 eine sehr westliche Ringlinie zu machen. Das wäre freilich witzig, hätte aber wohl wenig Verkehrswert.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »multi« (31. Juli 2018, 16:56)


K-Wagen

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13

Dienstag, 31. Juli 2018, 18:29

Danke Multi:

Zitat

Das sehe ich auch so. Der Aufwand für das selbe Gleis wäre nur geerechtfertigt, wenn die 11 dann noch auf der RTW-Strecke weiterführe.
Wobei eine Verlängerung bis Industriepark ja durchaus Charme hätte.

An eine Verlängerung in diese Richtung hatte ich gar nicht gedacht. Da dann eh eine Wedeanlage erforderlich ist, könnte man in diese auch den Niederflurbahnsteig integrieren.
Führt man sie nach Schwanheim weiter, bräuchte die 11 dort gar keine Wendeanlage, sie fährt dann einfach eine groooße Schleife. :D
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14

Dienstag, 31. Juli 2018, 19:16


Ich weiß nicht, ob es den Aufwand rechtfertigt die Straßenbahngleise mit den RTW Gleisen zu verknüpfen nur, um eine Umsteige Situation am gleichen Bahnsteig zu schaffen.
Der Weg vom RTW Bahnsteig zum Vorplatz, um umzusteigen, des Bahnhofs sollte zumutbar sein.
Eine Gleisverknüpfung ist m.E. nur dann sinnvoll, wenn die Bahnen auch weiterfahren.

Für die Fahrgäste wäre das sicher zumutbar, nur bezweifele ich, dass die Vorplätze so einfach zu erreichen sind.
  • Südlich der S-Bahn müsste man entweder durch die Dalbergstraße, in der schon jetzt ständig Stau ist, oder durch die denkmalgeschützte Bruno-Asch-Anlage. Ersteres hätte erhebliches Verspätungspotential, letzteres ist vermutlich nicht genehmigbar.
  • Nördlich der S-Bahn müsste man im Bereich der Königsteiner Straße die RTW kreuzen (vermutlich unterqueren) und sich dann durch die Höchster Bahnstraße quetschen. Um im spitzen Winkel die RTW zu kreuzen, müsste die Brücke der RTW ziemlich lang werden, und die Höhe der derzeitigen Brücke sieht mir auch knapp aus. Openstreetmap gibt 3,80m an (da sollten 20cm Puffer drin sein, ergo 4m), BOStrab verlangt, dass der Fahrdraht mindestens 4,20m hoch ist. Die Höchster Bahnstraße ist derzeit eine Spielstraße und teilweise Einbahnstraße. Alles in allem eine relativ unattraktive Lösung.
  • Nutzt man den gleichen Bahnsteig wie die RTW, dann könnte man ab der Königsteiner Straße bestehende Gleise benutzen. Ich finde auf der RTW-Seite leider keine Planung, welche Gleise in Höchst genau auf BOStrab umgestellt werden, daher weiß ich nicht, ob das nördliche Gleis auf der breiten Brücke über die Königsteiner dann noch für EBO sinnvoll nutzbar wäre oder ob man dieses für BOStrab umwidmen könnte. Die in Openstreetmap eingetragene Planung suggeriert zumindest, dass dies möglich sei. In diesem Fall bräuchte man nur eine Rampe von der Zuckschwerdtstraße zur Königsteiner Straße und könnte dort die bestehende Brücke mitnutzen.
  • Man könnte natürlich auch über einen Tunnel nachdenken. Der müsste vermutlich bergmännisch gebaut werden. Ich fürchte, das würde sehr teuer werden.

Wenn man die 11 weiterführt, dann doch eher Richtung Unterliederbach. Die Verbindung zur verlängerten 21 am Industriepark hätte man ja über die RTW.

Und wäre eine Ringstraßenbahn überhaupt erstrebenswert? Im Thread zur Berliner Idee, Halte auszulassen, wurde ja mehrfach bemängelt, dass Ringstrecken verspätungsanfällig seien.

15

Dienstag, 31. Juli 2018, 19:17

Es gab doch mal vor nicht allzu langer Zeit den Wunsch einer unserer geliebten benachbarten Gemeinden die 11 Richtung MTZ zu verlängern, dass dürfte doch nur möglich sein wenn diese nicht mit der RTW verknüpft würde, sondern via Vorplatz geführt wird oder? Bei einer Verknüpfung mit der RTW und einem Umbau der Königsteiner Bahn nach BOStrab könnte man auch die 11 via Jahrhunderthalle nach Zeilsheim führen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Araali« (31. Juli 2018, 19:25)


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Dienstag, 31. Juli 2018, 22:26

Es ist zumindest erkennbar, dass es spannend wird, welche Varianten in der Machbarkeitsstudie genau untersucht werden und welche nicht. Und noch spannender, was die Ergebnisse sein werden.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

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Dienstag, 31. Juli 2018, 23:07

Wenn man an die Verlängerung der 12 denkt, warum nicht gleich noch ein Stückchen weiter? Die hier diskutierten Umstellungen durch RTW und Straßenbahnbetrieb erfordern ohnehin eine Umstellung er Sodener Bahn auf Nicht-EBO-Fahrzeuge. Warum nicht einfach die 12 über den Industriepark und Höchst hinaus bis Bad Soden verlängern? Der derzeitige Streckenstummel ist unattraktiv, die Direktverbindungen Bad Soden - Industriepark sind sicher attraktiver. Gleiches gilt für die Direktverbindung von Schwanheim bis Höchst Bahnhof. Also wenn, dann doch gleich richtig. Es sollte ja nichts dagegen sprechen, die 11 trotzdem bis zum Industriepark fahren zu lassen. Vom Takt her sollten 2 Straßenbahnlinien a 6 Züge/Stunde plus 4 RTW-Züge/Stunde kein Problem sein.

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Mittwoch, 1. August 2018, 07:19

Ist der Ausschreibung zu entnehmen, wann die Studie fertiggestellt sein soll?

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Mittwoch, 1. August 2018, 07:21

Ob das Potential für eine Strecke Schwanheim - Höchst ausreichend ist wage ich zu bezweifeln.

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Mittwoch, 1. August 2018, 08:47

@JeLuF: es war eine Auftragsbekanntmachung, d.h. es wurde nur mit einem Satz mitgeteilt, dass der Auftrag der Planer, die eh schon am Projekt arbeiten, um die Machbarkeitsstudie erweitert wurde. Ich nehme an, sie sitzen schon dran.

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