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Samstag, 11. August 2018, 13:22

Zustand der S-Bahnstationen (in OF)

Die Offenbacher Post berichtet unter dem Titel "Schmierereien, Müll, Exkremente und defekte Technik" über den Zustand der S-Bahnstationen in Offenbach. Bemängelt werden defekte Rolltreppen, flackernde Lichter, defekte Anzeigetafeln, Verkotung, Unrat, die Tunnelsperrung und die dadurch verursachten Beeinträchtigungen, defekte Fahrscheinautomaten. Zu Wort kommt neben einigen Fahrgästen auch eine Reinigungskraft. Aufgrund fehlender Zeit kann dieser den "wochenlang" bestehenden Taubenkot vor dem Fahrstuhl nicht entfernen.

Meiner Erfahrung nach sieht es an anderen Stationen der S-Bahn nicht besser aus als in Offenbach. Ausländische Arbeitskollegen sprechen mich auch häufiger darauf an, dass Deutschland doch so ein sauberes Land sei, aber die Bahnhöfe, das sei ja schlimm. Aus Taipei kenne ich es, dass in der Tagschicht an jeder Station durchgängig mindestens eine Reinigungskraft aktiv ist, an den großen Innenstadtstationen sogar mehrere. Mehrfach habe ich beobachtet, wie die Oberseite der Anzeigetafeln abgewischt wurden. Der Unterschied zu Frankfurt war deutlich und auffällig.

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Samstag, 11. August 2018, 17:48

Ich steige täglich an der Konstabler ein und aus und find, den Zustand für so einen zentralen Ort ziemlich schäbig. Wurde ja jetzt etwas besser durch die neue Beleuchtung, die aber seit Tagen wieder ausgeschaltet ist

Tatrafan

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Samstag, 11. August 2018, 21:21

Dafür wurde (zu meiner riesigen Überraschung) Mühlberg grundgereinigt. Die Wände sind wieder sauber und erstrahlen in den ursprünglichen Farben der Wandverkleidung (ob einem das Design der Vergangenheit nun persönlich gefällt oder nicht, ist eine andere Frage), kein (jahrzehntealter) Dreck mehr, keine mehr oder minder geistlos-häßlichen Graffitis. War sehr positiv überrascht, als ich es diese Woche erstmals gesehen habe.
Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

4

Sonntag, 12. August 2018, 08:19

@Tatrafan: leider nur halb. Die Fliesen im Bereich der Treppe haben noch dick Dreck drauf, auf dem angehängten Leuchten liegt der Dreck der Jahrzehnte, und die Schilder mit dem Namen der Station und die "Kurzzugleiste" sind auch in erbärmlichen Zustand. Von halb abgerissenen Plänen und der Rolltreppe oben, wo mittlerweile schon am oberen Ende die Stufe sich über die Kammschiene hebt, reden wir besser gar nicht erst.
Dafür hat man den Wandbereich über und unter dem Fliesen neu anthrazit gestrichen.
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

5

Sonntag, 12. August 2018, 13:00

ist damit auch der Aufzug wieder in Funktion (längerfristig) ?

6

Montag, 13. August 2018, 00:01

Keine Ahnung, ich habe den zuletzt irgendwann in der zweiten Hälfte der neunziger in Betrieb gesehen...
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

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7

Montag, 13. August 2018, 00:49

War gerade ein paar Tage in Südniedersachsen - ein Unterschied zu Rhein-Main wie Tag und Nacht: saubere, gepflegte Bahnhöfe, historische Bahnhöfe wie Kreiensen liebevoll hergerichtet. Und alle von mir besuchten Bahnhöfe mit geräumigen, funktionierenden Aufzügen und / oder Rampen! Da träumen wir in Hessen noch die nächsten 30 Jahre von!

Doch, ich gebe zu, eine Ausnahme gibt es: Den Bahnhof Neuekrug-Hahausen zwischen Seesen und Goslar. Da fühlte ich mich richtig an Frankfurt-Eschersheim, Frankfurt-Mainkur oder Darmstadt-Eberstadt erinnert. Sorry, ich sollte natürlich erwähnen, dass dieser Haltepunkt schon seit längerem nicht mehr von Zügen bedient wird. :D

Also: Es kann nicht an der Deutschen Bahn grundsätzlich liegen.

8

Montag, 13. August 2018, 05:54

Kann ich von meiner zweiten Heimat Hildesheim so bestätigen. Einen kaputten aufzug habe ich da noch nicht erlebt, Rolltreppen gibt es keine. Seit der Sanierung des Bahnhofsgebäudes ist der Bahnhof (für mich) in seiner Architektur immer noch keine Schönheit aber in sehr gutem Zustand. Nur der (noch ausstehende) Tunnel unter den Bahnsteig en braucht noch ein paar Eimer Farbe.
Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.