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1

Mittwoch, 19. September 2018, 00:02

Rheingau-Express ohne Halt in WI gewünscht

Vermutlich habt ihr es schon irgendwo gelesen, die Landesregierung will zusätzliche Züge zwischen Eltville und Ffm bestellen, die im Berufsverkehr eine schnellere Verbindung des Rheingaus mit Frankfurt ermöglichen sollen, indem sie Wiesbaden Hbf auslassen. Das soll mindestens 10 Minuten pro Fahrt sparen. Die Züge sollen zusätzlich zum bestehenden Angebot bestellt werden.

Mich würde da interessieren, wie das in den Fahrplan eingearbeitet werden könnte? Wegen der S1 kann man eigentlich nur so fahren, dass die Zusatzzüge ab Kastel um 15 Minuten versetzt zum bestehenden Halbstundentakt eingefügt werden? Oder auch ganz knapp vor dem Regelzug, der dann effektiv überholt werden müsste, während er in WI Hbf steht? Wo würden die Züge in Ffm Hbf landen, wo Bahnsteige doch knaaaaapp sind?
fork handles

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2

Mittwoch, 19. September 2018, 00:24

Gab es die nicht schon in der Vergangenheit ? Ich meine, so etwa in den 80er Jahren.

Ich finde die Idee auf jeden Fall für Pendler sinnvoll, die aus dem Rheingau nach Frankfurt wollen. Würde den Gedanken auch noch um eine Direktanbindung nach Mainz und zum Flughafen erweitern, Mainz ist ja auch planmäßiger IC-Halt Richtung Mannheim.

Zur fahrplantechnischen Einbindung ein paar Gedanken:
Wie wäre es mit Flügeln ?
Variante 1: Der planmäßige Zug Neuwied - Frankfurt wird z.B. in WI-Biebrich geflügelt, ein Teil fährt nach Wiesbaden, der zweite Teil auf direktem Weg nach Frankfurt. Gibt es einen dritten Zugteil, kann der über Mainz zum Flughafen und evtl. nach Darmstadt fahren.

Variante 2: Der reguläre RE von Wiesbaden wird in Mainz-Kastel um einen zweiten Zugteil aus dem Rheingau verstärkt. In Gegenrichtung wird in Mainz-Kastel geflügelt.

Variante 3: Es wird eine neue Direktverbindung aus dem Rheingau nach Mainz eingerichtet. Die Züge werden dann in Mainz an die regulären linksrheinischen RE Koblenz - Bingen - Frankfurt gekoppelt, bzw. in Gegenrichtung in Mainz geflügelt.

3

Mittwoch, 19. September 2018, 01:48

Hallo.

Den Stand des Projekts von vor einer Woche hat der Wiesbadener Kurier aufgezeichnet. Demnach fahren die Züge von Eltville ohne Halt in Wiesbaden Hbf nach Frankfurt Hbf und sofort wieder zurück. Dies sorgt für Kritik in anderen Kommunen des Rheingau-Taunus-Kreises.

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Helmut
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4

Mittwoch, 19. September 2018, 08:04

@OWE:
Variante 1: Nimmt man den gegenwärtigen Stundentakt als Basis, dann wäre dem abgekoppelten
Direktzug im Bereich Kastel die S9 im Weg und ab Hochheim in der HVZ die S1 Zwischentakte.

Variante 2: Mainz Kastel brauch dazu ein neues Stellwerk, wenn man dort Zugdeckungssignale
installieren wollte.

Variante 3: Fahrplantrassen nicht geprüft, aber ich glaube da lässt sich wegen der dichten
Belegung und den Fahrstrassen die die Züge in Mainz nutzen auch schnell Kollisionen finden.
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5

Mittwoch, 19. September 2018, 09:51

Die eierlegende Wollmilchsau wird es werden können. Und wenn durch die Direktzüge Platz in den Regelzügen verfügbar wird, ist doch schon mal was gewonnen. Und immer noch der Punkt, das die Fahrzeuge nicht auf den Bäumen wachsen. (Sind eigentlich jetzt schon knapp genug ).
Gute Anschlüsse in Mz-Kastell an S9 oder Stadtbus sind auch effektiv. Im Gegensatz bedeutet jede Wartezeit wegen kuppeln oder einfädeln in freie Trassen wiederum Minderung des eigentlichen Zweckes.
Was sich (für die Nutzer) ergebenden kann, zeigt sich sowieso erst, wenn Fahrplan steht. Einfacher wäre es, wenn die Bauvorhaben in F HBF und Höchst abgeschlossen wären.
Die RE10 Fahrzeuge stehen schon einige Zeit im HBF, da ließe sich das schon einrichten. DieFahrten gegen die Lastrichtung sind ja nicht zeitkritisch. F-Hbf, Höchst und Wi -Hbf lassen auch Dreifachtrakrionen zu, Kastell vermutlich auch. Ist auch eine Option für die "Rückleistungen".

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6

Mittwoch, 19. September 2018, 10:27

Ich verstehe Eltville auch nicht, das ist doch der erste oder zweite Halt nach Wiesbaden? Da die Sprinter enden und beginnen zu lassen bringt doch wenig? Rheingau wäre sinniger. Mir scheint, das man LZ-Fahrten in den Fahrplan eintakten will.

Man sollte auch nicht den Fehler begehen, die Zeit die man durch Umgehung von Wiesbaden Hbf gewinnt bei einer Fahrt über Mainz Hbf zu vertrödeln. Der Knoten Mainz und Zulauf Frankfurt Flughafen sind jetzt schon überlastet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hessenbahner« (19. September 2018, 10:28)


7

Mittwoch, 19. September 2018, 10:52

Ich weiß auch nicht, ob Eltville Sinn macht, aber es ist auch Rheingau und hat etwas, was viele Bahnhöfe an der Strecke nicht haben: 3 Bahnsteiggleise. Vielleicht hats damit zu tun.

8

Mittwoch, 19. September 2018, 11:15

Hallo.

Ich verstehe Eltville auch nicht, das ist doch der erste oder zweite Halt nach Wiesbaden?

Die Züge der RB10 halten in Wiesbaden-Biebrich, Wiesbaden-Schierstein und Niederwalluf. bevor sie Eltville erreichen.

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Helmut
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9

Mittwoch, 19. September 2018, 22:53

Darkside: Und wie sähe es mit Wallauer Spange aus ?

Hessenbahner: Ich sehe Variante 3 auch nicht als beschleunigte Anbindung von Frankfurt City, sondern als zusätzliche Anbindung an Mainz bzw. den Flughafen. Variante 4 wäre dann über die Kostheimer Brücke zum Flughafen, und von dort evtl. noch weiter nach Darmstadt.
Dass die Route via Mainz - Flughafen keine beschleunigte Verbindung nach Frankfurt ist, beweisen ja täglich die ICE, die zwischen Frankfurt Hbf und Wiesbaden Hbf via Flughafen und Mainz länger brauchen als die S 1 auf direktem Wege. :D

10

Donnerstag, 20. September 2018, 00:46

Wiesbaden - Wallau - Frankfurt Höchst

Wenn die Strecke zwischen Wiesbaden und Frankfurt so überlastet ist, wäre eine Verbindung zwischen Wallau und Kriftel doch nicht so verkehrt.
Tanz den ÖPNV

11

Donnerstag, 20. September 2018, 07:02

Ist sie das? Pro Stunde (HVZ) 2*S1, 2*RE10. Dazu und und wieder ein Güterzug oder Umleiter S9.
Knackpunkte sind eher die rechte Rheinbahn und der Bereich F-HBF.
Die Wallauer Spange und nicht via Wi-Hbf dürfte nicht möglich sein.

Sofern nicht vorhandene Leistungen platzmäßig gekürzt werden, ist das doch kein Nachteil für die "Anderen".

Darkside

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12

Donnerstag, 20. September 2018, 07:30

Es gibt keine Fahrtmöglichkeit von WI-Biebrich aus auf die SFS.
(und über Infrastruktur reden die frühestens in 10 Jahren ausgehärtet ist bringt da nicht
weiter für kurzfristige Lösungen)

Einfach mal die Züge zählen die pro Stunde fahren sagt nichts über die Möglichkeiten aus
weitere Züge fahren zu lassen.
Es fahren in eienr Stunde 4 und nicht 2 Züge der S1 - und schaut man sich an wann diese
fahren in Verbindung mit der RE Zügen dann sieht man, daß der RE 3 Minuten vor der
S-Bahn in WI Hbf startet und dann in F Höchst zeitgleich mit der S1 von Hochheim ist.
Dieser ist also im Bereich F Sindlingen ~ Farbwerke direkt eon Block hinter der S-Bahn.
-> keine freie Trasse
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13

Donnerstag, 20. September 2018, 09:23

Es fahren in eienr Stunde 4 und nicht 2 Züge der S1 - und schaut man sich an wann diese
fahren in Verbindung mit der RE Zügen dann sieht man, daß der RE 3 Minuten vor der
S-Bahn in WI Hbf startet und dann in F Höchst zeitgleich mit der S1 von Hochheim ist.
Dieser ist also im Bereich F Sindlingen ~ Farbwerke direkt eon Block hinter der S-Bahn.
-> keine freie Trasse


60 : 15 ist 4, stimmt irgendwie.

Ich weiß, die halten gleichzeitig in Höchst. Heißt aber noch lange nicht, dass die Strecke zu 100% ausgelastet ist (Abschnitt Mz-Kastell <> F-Höchst ). Das es nur etwas bringt, wenn Eltville <> Wiesbaden / Kastell und F-Höchst <> F-Hbf dazu passende Trassen hat, ist mir auch klar, hab es nur nicht explizit erwähnt.
Das die Fahrt(en) dann auch noch stattfinden sollen, wenn sie auch benötigt werden, ist auch logisch. Gegen 05 oder 10 Uhr dürfte der Nutzen eher gering sein.

14

Sonntag, 30. September 2018, 19:00

Aufgrund des dichten S1-Fahrplans wird es also darauf hinauslaufen, dass die REs eine Viertelstunde versetzt zur normalen Rheingau-Linie zwischen Frankfurt und Kastel fahren. Wenn die Züge dann zehn Minuten schneller, als die RB10 nach Eltville fahren, sind sie ca. 25 Minuten vor der nächsten RB10 da, welche weiter nach Rüdesheim fährt. Für die Ortschaften hinter Eltville ist es also absolut unnütz.
Ironisch wird es dann, wenn das Fahrzeug, dass in Eltville als RE10 beginnt/endet, aus/in der Abstellung in Rüdesheim oder Kaub kommt/fährt. Lediglich bei dem zweiten Express-Zug am Morgen ist es vielleicht berechtigt, dass dieser erst in Eltville startet, da das Fahrzeug dafür extra aus Frankfurt kommt und die Abfahrtszeit sonst nicht rechtzeitig erreicht würde. Ansonsten ist es in meinen Augen absoluter Schwachsinn.

15

Samstag, 20. Oktober 2018, 15:53

Während des Viertelstundentaktes auf der S1, der jetzt ja ab Hochheim fährt, verdrängt dieser RE 4/14 eine S-Bahn-Abfahrt aus Hochheim. Der Zug startet dann erst in Flörsheim. Hat also alles auch Nachteile.
fork handles

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Sonntag, 21. Oktober 2018, 15:21

Könnte man meine Beiträge oben in "Jahresfahrplan 2019" verschieben? Sorry ;)

17

Sonntag, 21. Oktober 2018, 15:46

Könnte man meine Beiträge oben in "Jahresfahrplan 2019" verschieben? Sorry ;)

Habe ich erledigt! ;)
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18

Sonntag, 21. Oktober 2018, 17:25

Während des Viertelstundentaktes auf der S1, der jetzt ja ab Hochheim fährt, verdrängt dieser RE 4/14 eine S-Bahn-Abfahrt aus Hochheim. Der Zug startet dann erst in Flörsheim. Hat also alles auch Nachteile.
Mal davon ab, dass man in den Zwischentaktern zwischen Flörsheim und Hochheim auch mal einen ganzen ET für sich alleine hat: Hochheim bekommt ab Dezember stündlich einen RE 4/14 nach Frankfurt in der einen und nach Mainz Hbf oder Mannheim in der anderen Richtung, was für den Bahnhof eigentlich eine Überbedienung ist. Das dortige Wehklagen dürfte sich daher in Grenzen halten.

In dem Zusammenhang bin ich auch sehr auf die Fahrpläne der 46 und 48 gespannt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lars82« (21. Oktober 2018, 17:26)


19

Sonntag, 21. Oktober 2018, 17:38

Die halten wirklich in Hochheim? Das wäre ein guter Ersatz für die (oft ausfallenden) Verstärker.

20

Montag, 22. Oktober 2018, 14:14

Ja, die halten in Hochheim