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[Verkehrsmeldung/Betriebsstörung] (Teilweiser) Ausfall der Linie 1

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Donnerstag, 29. November 2018, 15:03

(Teilweiser) Ausfall der Linie 1

Gestern las ich an einem Anzeiger am Hbf, dass die Linie 1 vorübergehend eingestellt sei. Heute steht an der Rhein-/Neckarstraße (und in der Heag-mobilo-App unter Verkehrsstörungen), dass die Linie 1 nur stündlich verkehrt. Was ist da los? Krankheitsbedingter Personalmangel?

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Donnerstag, 29. November 2018, 17:24

Wegen fehlender Radreifen und der Unfälle in letzter Zeit fehlen derzeit einige Straßenbahnen. Daher entfallen Fahrten der Linie 1, da es ausreichend Alternativen zur Linie 1 gibt. Die Situation soll noch bis Weihnachten anhalten.

Hier die aktuelle PM dazu: https://www.heagmobilo.de/de/presse/pres…auf-der-linie-1

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »drivr7« (29. November 2018, 17:26)


3

Donnerstag, 29. November 2018, 21:07

Das zog sich durch bis zu den elektronischen Anzeigen:

Obwohl die 1 um 17:30 mit etwa 6 Minuten Verspätung fuhr, war sie weder bei der Bahn noch auf den DFI-Anzeigen zu lesen.

4

Freitag, 30. November 2018, 03:06

Mein Verständnis hält sich da doch deutlich in Grenzen.

Bevor man eine Fahrt ausfallen lässt, sollte man doch nochmal überlegen ob vielleicht einer der Oldies eingesetzt werden kann. Oder sind da mittlerweile auch keine Einsätze mehr aus technischen Gründen möglich? Selbst in Frankfurt nutzt man ja diese weiterhin als eiserne Reserve.

Ich weiß, dass die Dadina das wohl nicht möchte, aber ein nicht mitgenommer Mobilitätseingeschränkter Reisender ist immer noch besser als 50 Leute die deshalb nicht rechtzeitig am Hbf sind.

Und dank der bescheidenen Umstiegssituation an der Rhein-/Neckar Straße kann es doch mal zu einem Anschlußverlust kommen.

5

Freitag, 30. November 2018, 07:28

Die Bahnen mit Unfallschäden haben nicht zufällig passende Radreifen (samt dem restlichem Rad)?
Ist zwar aufwändig, aber weniger ausfallträchtig.

6

Freitag, 30. November 2018, 13:27

Die ST7 wurden ursprünglich mal als Betriebsreserve da behalten, entsprechend wäre es schon toll diese für so etwas auch einzusetzen. Alternativ gäbe ja auch noch ein ST10 und ein ST11. Oder sind die alle etwa auch defekt?

7

Freitag, 30. November 2018, 19:19

Die ST7 wurden ursprünglich mal als Betriebsreserve da behalten, entsprechend wäre es schon toll diese für so etwas auch einzusetzen. Alternativ gäbe ja auch noch ein ST10 und ein ST11. Oder sind die alle etwa auch defekt?


Ich glaube eher an die fehlende Lizenz der Fahrer. Die ST 7 sind seit 1999 offiziel außer Betrieb.
Bei den ST 10 und 11 sind es inzwischen auch schon 10 Jahre.
Obendrein haben die ST 12, 13 und 14 sog. Totmannschalter.
Und der Wahn um Zertifizierungen rundet die Sache noch ab.
Wenn es nicht ein altgedienter Fahrer ist, wer kann, und vor allen Dingen DARF, die alten Fahrzeuge fahren?
Und damit wären wir wieder bei "meinem Lieblingsthema":
Wer hatt es verursacht? Bestimmt nicht der Handwerker bzw. Straßenbahnfahrer.
Weiter brauche ich mich wohl nicht zu äußern...
Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
RMV senkt die Preise? - Eher fährt unser Tw 37 aus eigener Kraft von Wixhausen nach Leimen.
Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Baertram« (30. November 2018, 19:23)


8

Freitag, 30. November 2018, 19:25

Mag alles sein. Vor ein paar Jahren kamen diese doch auch zum Einsatz.

Anschließend wurde als Begründung die fehlende Barrierefreiheit vorgeschoben. Auch wenn unterm Strich natürlich deutlich weniger Kunden betroffen wäre.

Soweit ich weiß wurden die Kupplungen mit dem neuen Leitsystem auch neu belegt. Damit wären die Beiwagen maximal mechanisch mit den Altwagen kuppelbar.

Der regelmäßige Einsatz als Sonderfahrten spricht auch bei den meisten Fahrzeugen gegen eine abgelaufene Zulassung.

9

Samstag, 1. Dezember 2018, 15:48

Aber das muß auch unter einen Hut gebracht werden.
Es ist schon ein Unterschied, ob Du Deine Mannschafft "Barrierefrei" verwenden kannst oder Du höllisch darauf aufpassen mußt, das dieser betreffende Kurswagen wirklich von jedem Kollegen mit der dafür erforderlichen Linzenz das Fahrzeug bedient werden kann. Dieser Kreis wird auch immer kleiner - und dann las mal einen davon krank werden (oder andere dispositive Einschränkengen wie Urlaub oder andere Sonderdienste).
Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
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Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.

10

Samstag, 1. Dezember 2018, 19:19

Aus Angst, dass eine Fahrt mit einem alten Fahrzeug ausfallen könnte, die Einsatzmöglichkeit gar nicht in Betracht zu ziehen, führt doch zu mehr "geplanten" Ausfällen.

11

Sonntag, 2. Dezember 2018, 02:06

Aus Angst, dass eine Fahrt mit einem alten Fahrzeug ausfallen könnte, die Einsatzmöglichkeit gar nicht in Betracht zu ziehen, führt doch zu mehr "geplanten" Ausfällen.


Sehe ich auch so. Hier muss man ernsthaft von Willen sprechen. Den sehe ich hier nicht. Im Gegenteil.

Ich frage mich wie es das deutlich größere Frankfurt mit seinen Oldies schafft?

Disponent

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12

Montag, 3. Dezember 2018, 16:11

Es ist einfach so, dass das technisch nicht so ohne Weiteres möglich ist. Alle LSA werden inzwischen über das Funksystem via GPS angefordert, welches die alten Fahrzeuge nicht haben. Es ist eie Sach eine Sonderfahrt durchzuführen bei der der Fahrer schlüsseln muss und eine andere dies bei einer Kursfahrt zu tun. Alleine die Fahrzeit zwischen Eberstadt und Rhein-/Neckarstraße verlängert sich um gut 6 Minuten. Hinzu kommt dann das manuelle Anfordern an der Berliner Allee, Poststraße und das Ganze zurück, was bedeuten würde, dass nach einer Runde gut 15 Minuten plus angehäuft worden wären. Bis vor zwei Jahren hätte ich gesagt OK passt irgendwie, aber mit jeder umgebauten Signalanlage verschwindet die Möglichkeit einen "Oldtimer" im Verkehr mitschwimmen zu lassen. Es ist zwar vorgesehen, die im Betrieb befindlichen Oldtimer umzubauen, aber Linienfahrzeuge haben Vorrang.

Darkside

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13

Montag, 3. Dezember 2018, 18:52

Wäre Busersatz nicht eine Möglickheit?
(zumindest bis/ab Wartehalle)
Ziel ist es doch eine Direktverbindung von der Heidelberger zum Hbf anzubieten.
Die jenigen die das nutzen sind sicherlich bereit im Eberstadtabschnitt an der
Ersatzhaltestelle an der Strasse ein- und auszusteigen.
In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't

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14

Montag, 3. Dezember 2018, 19:33

Man könnte ggf einen Kurs der 3 relativ leicht ersetzen.

Auf der Eberstädter Linie ist das kurzfristig immer sehr schlecht aufgrund keiner planmäßig vorhandenen Haltestellen für einen SEV...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ET 403« (3. Dezember 2018, 19:34)


15

Dienstag, 4. Dezember 2018, 10:34

Man könnte ggf einen Kurs der 3 relativ leicht ersetzen.

Das denke ich auch, das wäre auch mein Hintergedanke. Die Schülerkurse auf der 3 einfach durch ST7 / 10 / 11 ersetzten oder eben gemischt mit 1 Kurs Altwagen, 1 Kurs Neuwagen usw.. Die dadurch freiwerdenden ST 13 + 14 könnten dann die 1 bedienen.

Es war schon mal Wagenmangel vor einer Zeit lang, da hat man auch einen ST7 und einen ST10 eingesetzt und der Fahrer der ST7 sagte damals noch, dass es besser wäre einen Kurs mit Altwagen zu fahren, als ihn komplett ausfallen zu lassen. Anscheinend ist man wohl heute dazu, warum auch immer, nicht mehr willens diesen löblichen Grundsatz umzusetzen.

Einzig die Begründung Personalmangel, bzw. zu wenig Personal, welche die Altwagen bedienen könnten, könnte ich in dem Fall gelten lassen.

16

Dienstag, 4. Dezember 2018, 15:22

Es war schon mal Wagenmangel vor einer Zeit lang, da hat man auch einen ST7 und einen ST10 eingesetzt und der Fahrer der ST7 sagte damals noch, dass es besser wäre einen Kurs mit Altwagen zu fahren, als ihn komplett ausfallen zu lassen. Anscheinend ist man wohl heute dazu, warum auch immer, nicht mehr willens diesen löblichen Grundsatz umzusetzen.

Warum das heute nicht mehr ohne weiteres geht, hat ja Disponent ein paar Beiträge weiter oben geschrieben.

17

Dienstag, 4. Dezember 2018, 17:38

Wobei es ja "nur" um die Aufrüstung zur LSA-Ansteuerung geht. Kommt natürlich darauf an, wie aufwändig der Einbau ist.

Ich frage mich, ob die HEAG, ähnlich wie die Frankfurter, das Ziel haben, die jüngeren historischen Fahrzeuge auch Einsatzbereit zu halten. Denn wenn die HU abgelaufen ist, dann ist es nicht nur die LSA-Ansteuerung. welche gemacht werden muss.

In Frankfurt sind die historischen Wagen mit den Komponenten für die LSA ausgestattet.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SoundofN1« (4. Dezember 2018, 17:39)


18

Freitag, 7. Dezember 2018, 18:01

Die angespannte Fahrzeugsituation ist heute noch verschärft worden. Grund ist ein schwerer Unfall zwischen einer Bahn und einem Kleintransprter. Sowohl TW 9861 als auch der BW sind schwer beschädigt.
Klick zu Echo-Online

19

Freitag, 7. Dezember 2018, 22:32

Frage in die Runde:
Es gibt morgens an Schultagen einen Zusatzkurs auf den Linien 9 und 4/5. Vom Bölle nach Griesheim Wagenhalle, von dort nach Kranichstein und über Hbf. zurück ans Bölle. Wäre es nicht sinnvoller, diesen Kurs ausfallen zu lassen, als Fahrten auf der Linie 1? Dann wäre zwar der eine Kurs der 4 ab Griesheim sehr stark besetzt, aber ansonsten würde der Ausfall nicht weiter auffallen.

20

Mittwoch, 19. Dezember 2018, 11:06

HEAG Mobilo stellt weitere Fahrtausfälle in Aussicht

Die FR berichtet, dass die Darmstädter Straßenbahn unter akutem Fahrzeugmangel leidet und deshalb mit Fahrtaufällen gerechnet werden müsse.

Unfälle mit Autos hätten in den vergangenen Tagen einige Darmstädter Straßenbahnen außer Gefecht gesetzt. Nun gebe es Lieferengpässe bei Ersatzteilen. Deswegen dauerten Wartung und Reparatur ausgefallener Straßenbahnen länger. Außerdem fehlten Fachkräfte in den Werkstätten des Unternehmens, die Kollegen dort machten Überstunden. Bis zum Ende der Schulferien Mitte Januar müssen die Darmstädter deswegen mit Ausfällen und Verspätungen einzelner Linien rechnen.

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