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Freitag, 21. Dezember 2018, 17:16

Gibt es Streckennummern?

An die Darmstädter Foristen hätte ich mal die Frage, ob denn das Gleisnetz der Darmstädter Straßenbahn so was wie interne Streckenbezeichnungen kennt? Vielleicht durchnummerierte oder durchbuchstabierte Strecken oder Teilstrecken? Irgendwelche Codes oder Kürzel?

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Freitag, 21. Dezember 2018, 19:46

Eine Orientierung könnten die Weichen sein. Sie werden von der Stadtmitte nach außen durchgezählt. Und zwar 3-Stellig:
100er vom Luisenplatz zum Böllenfalltor
200er vom Luisenplatz zum Hauptbahnhof (möglich, das die Stichstrecke zum Rodensteinweg bis 1968 dazugehörte).
300er von der Schulstraße zur Lichtenbergschule.
400er vom Willy-Brandt-Platz zur Kirschenalle
500er Rund um das Schloß - und früher zum Ostbahnhof (bis 1986).
600er Meßplatz nach Kranichstein
700er vom Luisenplatz zum Dreieichweg
800er von der Rhein-/Neckarstraße bis Am Hinkelstein
900er von der Berliner Allee bis zum Platz Bar-le-Duc
Es kann sein, das die Weichen der Strecke zum Oberwaldhaus früher 600er Nummern hatten (bis 1970).
Inwieweit die Weichen auf dem Ast zur Heinheimer Straße (eingestellt 1960) in das System passte, weiß ich auch nicht.
Die Kreuzungsweichen sind zweistellig. Früher war die Zehner Stelle = Hunderter Stelle der entsprechenden Strecke. z.B. Die Kreuzweiche 80 lag bei der Haltestelle Rhein-/Neckarstraße bei den Weichen 801 und 802. Doch die wurden inzwischen alle umnummeriert und passen gar nicht so ins System.
In wie weit das als offiziel gilt? Auch da zucke ich nur mit den Schultern.
Was das Durchzählen angeht: Durch den Ausbau der ganzen Gleiswechseln in den letzten Jahren sind natürlich auch Lücken entstanden. Z.B. die Weichen 803 - 810 (die Weichen der ehemaligen Gleiswechsel von der Rhein-/Neckarstraße bis Wartehalle in Eberstadt) wirst Du heute vergeblich suchen.
Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
RMV senkt die Preise? - Eher fährt unser Tw 37 aus eigener Kraft von Wixhausen nach Leimen.
Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Baertram« (21. Dezember 2018, 19:54)


3

Freitag, 21. Dezember 2018, 20:01

In den Plänen für den Umbau des Gleisdreiecks Frankfurter-/Alsfelder Straße sind verzeichnet die Weichen
W601 und 602 als Bestand in der Frankfurter Straße
W622 und 623 als Neubau in der Alsfelder Straße
W624 und 625 als Neubau in der Frankfurter Straße

Passt das ins System?

Nachtrag:
In den Unterlagen zur Lichtwiesenbahn ist die Rede von den Weichen W 138 - W 147

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (21. Dezember 2018, 20:05)


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Samstag, 22. Dezember 2018, 07:53

Ja, das würde passen.
Und man erkennt die Ausnahmen.
Normalerweise würden die Weichen in der Frankfurter Straße mit 700er Nummern (718 und 719 Altbestand und 720 und 721 wären die neuen) versehen werden. Warum man 2002/03 beim Bau der Strecke vom System abgewichen ist? Eine ähnliche Situation gibt es auch am Schloß: Unmittelbar östlich der heutigen Bushaltestelle liegt eine 500er Weiche. Das kommt noch von der Zeit, wo die Linie 2 und 3 noch durch die Kirchstraße fuhren.So wurde das bei der Rhein-/Neckarstraße gemacht: 203 und 204 vom Luisenplatz. 205 und 206 von der Berliner Allee, und die 801 sowie 802 von der Eschollbrücker Straße. Das gilt auch für den Willy-Brandt-Platz und Berliner Allee.

Zurück zum neuen Gleisdreieck Frankfurter / Alsfelder Straße: Es ist normal, das neue Weichen hinten angehängt werden: Weiche 621 ist in Kranichstein vor dem Depot. Sonst wäre ein erneutes Durchzählen erforderlich und man hat unterschiedliche Lagen einer bestimmten Weichennummer im Kopf. Also wird es zur Denksportaufgabe, das immer mehr durcheinander geratene System die richtige Weiche mit Nummer und Lage zu benennen.
Eine interresante Information sind die Weichennummern für die Lichtwiesenbahn: Nummer 138 - 143 das Gleisdreieck Hochschulstadion. Nr 144 und 145 die eingleisuge Strecke beim Kletterwald und die letzten beiden schlieslich das Überholgleis in der Wendeschleife TU Lichtwiese.
Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
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Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.

5

Mittwoch, 2. Januar 2019, 19:29


Eine Orientierung könnten die Weichen sein. Sie werden von der Stadtmitte nach außen durchgezählt. Und zwar 3-Stellig:
[…]
200er vom Luisenplatz zum Hauptbahnhof (möglich, das die Stichstrecke zum Rodensteinweg bis 1968 dazugehörte).
[…]
Es kann sein, das die Weichen der Strecke zum Oberwaldhaus früher 600er Nummern hatten (bis 1970).
Inwieweit die Weichen auf dem Ast zur Heinheimer Straße (eingestellt 1960) in das System passte, weiß ich auch nicht.
[…]

In mir vorliegenden Streckenplänen von 1962, 1968 und 1970 sind noch keine Weichennummern nach dem aktuellen System verzeichnet.

Damals wurde eine fortlaufende Nummerierung, beginnend mit den Weichen 1-6 am Luisenplatz, hochzählend (mit Lücken) bis 199 verwendet. Die Nummerierung war in sich weitgehend fortlaufend gestaltet (ich verwende mal die heutigen Haltestellennamen):
1 - 50 Luisenplatz - Böllenfalltor (inkl. Hof)
51 - 59 Schulstraße - Ludwigshöhstraße (später Lichtenbergschule)
60 - 68 Schloß - Ostbahnhof
69 - 88 Schloßschleife - Oberwaldhaus
89 - 108 Rhein-/Neckarstraße - Hauptbahnhof - Abzweig zum Rodensteinweg
109 - 112 nicht vorhanden, vermutlich Abzweig Klinikum
113 + 114 Gleiswechsel Klinikum
115 + 116 Gleiswechsel Luisenplatz
117 + 118 nicht vorhanden, vermutlich Gleiswechsel Mathildenplatz
119 - 123 Willy-Brandt-Platz
124 - 126 nicht vorhanden, für das Gelände des E-Werks am Dornheimer Weg allerdings ein zu kleiner Nummernkreis (6 Weichen), ebenfalls zu klein für den doppelten Gleiswechsel am Gericht/Mathildenplatz => Was war das wohl?
127 - 128 Umsetzgleis Rodensteinweg
129 - 133 nicht vorhanden, vermutlich Strecke zur Heinheimer Straße
134 - 143 Rhönring - Arheilgen (inkl. Hof)
145 - 175 Rhein-/Neckarstraße (südliche Weichen) - Eberstadt (inkl. Hof) - Jugenheim
175 + 176 waren vermutlich das Umsetzgleis in Jugenheim (1962 bereits Wendeschleife)
177 + 178 Gleiswechsel Höhe Berliner Allee
179 - 193 Waldfriedhof - Griesheim (inkl. Hof)
194 + 195 nicht vorhanden, vermutlich Umsetzgleis Griesheim Schule (auf den mir vorliegenden Plänen ist dieses bereits ausgebaut)
196 + 197 Weichen zur Zweigleisigkeit Rhönring - Merck
198 Einfahrt zur Wendeschleife Griesheim Wagenhalle
E-1 - E-19 Betriebshof Frankenstein

Es gibt einzelne Lücken, die ich nicht separat aufgeführt habe, welche auf ausgebaute Gleiswechsel zurückzuführen sind.


Einige Nummern scheinen auch neu vergeben worden zu sein. Z.B. gab es früher vor dem Schloß am Marktplatz einen Doppelten Gleiswechsel und einen zusätzlichen einfachen Gleiswechsel, welche vermutlich die Nummern 60-65 trugen. 1968 waren diese bereits ausgebaut, dafür gab es die Weiche 60 für einen einfachen Gleisbogen aus Richtung Böllenfalltor zum Ostbahnhof und die Weichen 64 und 65 für die Verzweigung über den Schloßgraben in Richtung Oberwaldhaus.


Edit: Ich wollte noch eine kleine Korrektur einbauen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ST4« (2. Januar 2019, 19:30)


6

Donnerstag, 3. Januar 2019, 22:45


In mir vorliegenden Streckenplänen von 1962, 1968 und 1970 sind noch keine Weichennummern nach dem aktuellen System verzeichnet.


Das gibt neue Rätsel jetzt auf:
Warum hat man die 200er nicht auch durch die Bismarckstraße zum Willy-Brandt-Platz gezogen? Dann wären die 400er frei geblieben.
Warum hat man bei der Umstellung nicht die 600er Gruppe verwendet und ließ diese aus?
Bleiben die Linien als Orientierung:
Linie 3 zur Lichtenbergschule = 300er
Linie 7 nach Arheilgen = 700er
Linie 8 nach Jugenheim = 800er
Linie 9 nach Griesheim = 900er
Und da ist wieder ein Rätsel: Linie 2 zum Hauptbahnhof = 200er (warum nicht zum Böllenfalltor?)
Die 100er zum Böllenfalltor (erster Betriebshof der elektrischen Straßenbahn?)
Die 400er in der Bismarckstraße (warum nicht in die Gruppe zum Hauptbahnhof integriert?)
Die 500er zum Ostbahnhof (in Erinnerung an die längstbediente Line dieser Strecke?)
Die 600er zum Oberwaldhaus (vorgesehn, aber die Einstellung war schneller?)


Damals wurde eine fortlaufende Nummerierung, beginnend mit den Weichen 1-6 am Luisenplatz, hochzählend (mit Lücken) bis 199 verwendet. Die Nummerierung war in sich weitgehend fortlaufend gestaltet (ich verwende mal die heutigen Haltestellennamen):
1 - 50 Luisenplatz - Böllenfalltor (inkl. Hof)


Soviel sind es ja heute noch nicht mal mit der Lichtwiesen-Bahn.


51 - 59 Schulstraße - Ludwigshöhstraße (später Lichtenbergschule)


3 Weichen krieg ich auf die Reihe, aber die anderen 6?


60 - 68 Schloß - Ostbahnhof
69 - 88 Schloßschleife - Oberwaldhaus
89 - 108 Rhein-/Neckarstraße - Hauptbahnhof - Abzweig zum Rodensteinweg
109 - 112 nicht vorhanden, vermutlich Abzweig Klinikum


Der Abzweig hat in der Regel 2 Weichen, Zumal hier immer noch das Rätsel besteht, ob an der Kreuzung Bismarkstraße / Wilhelm-Leuschner-Straße nicht sogar ein Gleisdreieck lag (1903 wurde ja die Wilehlm-Leuschner-Straße aus dem West angefahren). Also würden auch hier 2 Weichen fehlen


113 + 114 Gleiswechsel Klinikum


Hier meinst Du wohl Kasinostraße. Das nächste Rätsel: Der Gleisbogen zum DB-Gleis in die Kirschenallee fehlt.


115 + 116 Gleiswechsel Luisenplatz
117 + 118 nicht vorhanden, vermutlich Gleiswechsel Mathildenplatz
119 - 123 Willy-Brandt-Platz


Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe Bilder von einem Gleiswechsel in der westlichen Rheinstraße gesehen. Der könnte die Bezeichnung Luisenplatz haben und der Gleiswechsel "Mathildenplatz" war in Wirklichkeit der am Regierungspräsidium in der Luisenstraße. Andere Frage: Wo ist die 6. Weiche vom Willy-Brandt-Platz?


124 - 126 nicht vorhanden, für das Gelände des E-Werks am Dornheimer Weg allerdings ein zu kleiner Nummernkreis (6 Weichen), ebenfalls zu klein für den doppelten Gleiswechsel am Gericht/Mathildenplatz => Was war das wohl?
127 - 128 Umsetzgleis Rodensteinweg
129 - 133 nicht vorhanden, vermutlich Strecke zur Heinheimer Straße


Würde passen: Der eingleisige Bogen in die Pallaswiesenstraße: Weichen 129 und 130, am Schloßgartenplatz beginnt der eingleisige Streckenabschnitt (Weiche 131) und schlieslich an der Endstation das Umsetzgleis (Weichen 132 und 133) = 5 Weichen


134 - 143 Rhönring - Arheilgen (inkl. Hof)
145 - 175 Rhein-/Neckarstraße (südliche Weichen) - Eberstadt (inkl. Hof) - Jugenheim
175 + 176 waren vermutlich das Umsetzgleis in Jugenheim (1962 bereits Wendeschleife)


Auch bei der Wendeschleife ist eine Weiche vorhanden gewesen: Die letzten hundert Meter vor der Straße nach Bickenbahc (nicht Bickenbacher Straße) waren noch eingleisig = da wären die beiden Weichen wieder.


177 + 178 Gleiswechsel Höhe Berliner Allee
179 - 193 Waldfriedhof - Griesheim (inkl. Hof)
194 + 195 nicht vorhanden, vermutlich Umsetzgleis Griesheim Schule (auf den mir vorliegenden Plänen ist dieses bereits ausgebaut)
196 + 197 Weichen zur Zweigleisigkeit Rhönring - Merck
198 Einfahrt zur Wendeschleife Griesheim Wagenhalle
E-1 - E-19 Betriebshof Frankenstein

Es gibt einzelne Lücken, die ich nicht separat aufgeführt habe, welche auf ausgebaute Gleiswechsel zurückzuführen sind.


Einige Nummern scheinen auch neu vergeben worden zu sein. Z.B. gab es früher vor dem Schloß am Marktplatz einen Doppelten Gleiswechsel und einen zusätzlichen einfachen Gleiswechsel, welche vermutlich die Nummern 60-65 trugen. 1968 waren diese bereits ausgebaut, dafür gab es die Weiche 60 für einen einfachen Gleisbogen aus Richtung Böllenfalltor zum Ostbahnhof und die Weichen 64 und 65 für die Verzweigung über den Schloßgraben in Richtung Oberwaldhaus.


Eine schöne Aufstellung, zumal es ja auch eine Menge Weichen nördlich des Schlosses gab:
Das Theatergleis. Die Gleiswechsel, weil Theaterwagen auch auf der Strecke vom Oberwaldhaus standen, die Linien 6 und 7 aber dennoch an diesen Fahrzeugen vorbeikommen mußten. Und schliselich der Abzweig zur Hochschulstraße - Riegeplatz.

Die ganze Sache hat aber einen gewaltigen Schönheitsfehler:
Der ürsprünglichen Frage des Threaderstellers sind wir keinen Schritt weitergekommen. Wir philosophierten nur über das "Offensichtliche". Wenn es eine interne Bezeichnung der Strecken gibt, wie auch immer, dann ist diese wirklich sehr intern. Vorstellen kann ich es mir eigenlich nicht. Ort und Straßenbazeichnung sollten in der Regel ausreichen, so riesig ist das System Straßenbahn in Darmstadt nun auch wieder nicht. Wenn man von der z.B. Karlstraße spricht, dann weiß man von Linie 3 bis zum Freiberger Platz. Und wenn es doch eines geben sollte, dann möge ein Interner, nachdem er sich hierüber kaputtgelacht hat, bitte hier darüber schreiben - sofern er das darf.
Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
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Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Baertram« (3. Januar 2019, 22:50)


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Freitag, 4. Januar 2019, 13:36

Wenn es eine interne Bezeichnung der Strecken gibt, wie auch immer, dann ist diese wirklich sehr intern. Vorstellen kann ich es mir eigenlich nicht. Ort und Straßenbzeichnung sollten in der Regel ausreichen, so riesig ist das System Straßenbahn in Darmstadt nun auch wieder nicht. Wenn man von der z.B. Karlstraße spricht, dann weiß man von Linie 3 bis zum Freiberger Platz.


Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Immerhin hat das System eine Gleislänge von über 91 km, die inventarisiert sind. Jeder Meter, jeder Abschnitt hat Charakteristika, die dokumentiert werden: Baujahr, Schienentyp, Unterbau, Vermessungs- und Wartungsdaten, Daten zu Fahrleitung, Maststandort, Wandanker, Plannummern und was sonst noch. Bei 2-gleisigen Strecken muss dann immer noch das Gleis angegeben werden. Unter Berücksichtigung dessen erscheint mir die Dokumentation nach Straßennahme und Hausnummer unpraktisch.

Wie würde man denn einen bestimmten Gleisabschnitt vor dem Hauptbahnhof oder auf dem Luisenplatz zweifelfrei bestimmen? Ich würde deshalb schon annehmen, dass es irgendeine Form von Kurzkennung der einzelnen Strecken gibt und vielleicht auch eine Kilometrierung, d.h. Referenzpunkte (Nullpunkte) für jede Strecke.

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Freitag, 4. Januar 2019, 18:22

Das varriert Deine Eingangsfrage natürlich.
Sicher gibt genaue Unterlagen darüber, wo z. B. jeder Fahrleitungsmast auf dem mm genau eingezeichnet worden ist.
Ich habe Deine Eingangsfrage eher so verstanden: Haben die HEAG-Strecken eine Beziechnung ähnlich der DB mit den Kursbuchnummern?
Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baertram« (4. Januar 2019, 18:22)


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Samstag, 5. Januar 2019, 00:05

Na klar gibt es Unterlagen, das ist normal. Aber bei Leitungs- oder Streckennetzen ist es üblich, diese zu nummerieren. Die DB-Strecken haben Streckennummern, die nicht den Kursbuchstrecken entsprechen. Dasselbe gibts bei der VGF, ein System von Grundstrecken und Streckenabschnitten. Da sollte es mich doch wundern, wenn die HEAG das nicht hätte; nur: ich finde keine Hinweise darauf. Ich fand eigentlich den Ansatz mit den Weichennummern ganz einleuchtend.

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Samstag, 5. Januar 2019, 17:53

Dann sind wir uns ja einig.
Der Ansatz mit den Weichennummern ist ja der sichbare Teil der Strecken. Das diese früher andere Nummern hatten, war mir neu, und zeugten nicht unbedingt ein sichtbares, sagen wir mal, Erkennungwert ihrer Lage im Netz. Das hat sich mit der Einführung der drei-stelligen-Nummern verbessert - oder auch nicht.
Über die Pläne bestehen auch keine Zweilfel. Ob Offiziel zugänglich (Baustellen-Beschreibungen z. B.) oder nicht.
Vielleicht muß ich mal genauer auf irgendwelche Nummern achten, wenn ich mal wieder eine Zeichnung/Plan sehe.
Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
RMV senkt die Preise? - Eher fährt unser Tw 37 aus eigener Kraft von Wixhausen nach Leimen.
Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.