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41

Mittwoch, 3. März 2010, 07:51

Zitat

Original von GoaSkin... Egal, wie kurz der Streckenabschnitt auf dem frankfurter Gemarkungsgebiet ist und wie billig dieser zu machen ist - solange Frankfurt kein Interesse an der Trasse zeigt, können die Städte im Taunusvorland eine Stadtbahn fördern und es wird ihnen nicht viel nutzen. ...


Genau so ist es. Mit genau dieser Begründung hat sich Frankfurt lange gegen die RTW gesperrt. Das ist ein Kardinalproblem der überörtlichen (ÖPNV-) Verkehrsplanung im Verhältnis zur gemeindlichen Verantwortung für den örtlichen Verkehr. Das muss halt ausgehandelt werden.

Charly

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42

Mittwoch, 3. März 2010, 09:04

Zitat

Original von Jörg L
Es wurde doch geschrieben, dass die Strecke bis zur Autobahn auch hier gewollt wird, oder habe ich das falsch verstanden?

Hier kann viel geschrieben werden. Tatsache ist, dass dieses Projekt im Ergebnisbericht zum GVP von 2004 nicht mehr enthalten ist. Bereits 1996 wurde es aus dem Ergebnis der Untersuchungen ausgeklammert mit den Worten:

Zitat

Gemäß dem vorgesehenen Projektablauf werden die ermittelten Nachfragewerte herangezogen, um aus dem (theoretischen) Stadtbahn-Maximalnetz diejenigen Maßnahmen herauszufiltern, die schon aufgrund ihres geringen verkehrlichen Wertes als nicht weiter betrachtenswert erscheinen. Eindeutig verworfen werden müssen in dieser Phase der Untersuchungen lediglich die zwei Stadtbahnmaßnahmen

- Verlängerung der U6 von Heerstraße über Steinbach nach Oberhöchstadt (Maßnahme 24/125 und
- Verlängerung der U4 von Seckbacher Landstraße über Bergen nach Niederdorfelden (Maßnahme 25/26/27)

Das heißt nichts anderes, als dass man aufgrund der vorliegenden Daten und daraus hochgerechneter Fahrgastzuwachsprognosen die Strecke für nicht stadtbahnwürdig befand.

Ferner heißt dies, dass bei dem nun (etwas spät... :rolleyes: ) erwachten Interesse von Steinbach die Sache wie von tunnelklick bereits erwähnt verhandelt werden müsste und man das Projekt ggf. aufgrund aktualisierter Daten neu aufrollen und daraus einen KNF berechnen müsste, was damals nicht erfolgte.

Geschähe dies, bedeutet das noch lange nicht, dass dem auch eine Realisierung folgt. Denn 1.) ist auch dann die Ermittlung eines positiven KNF keineswegs sicher und 2.) findet ab 2014 bekanntlich keine Förderung im bisherigen Rahmen mehr statt. Na, dann gebt mal Gas... ;)

43

Mittwoch, 3. März 2010, 11:16

Es fragt sich halt, ob die tatsächlichen Veränderungen in den letzten zwei Jahrzehnten nicht eine erneute Prüfung rechtfertigen.

Damals (= vor 1996) war die Raststätte eine US-Facility, auf die die kommunale Planung nicht zugreifen konnte. Das ist heute ganz anders: Evtl. ist ja die Errichtung eines P&R-Parkhauses wie an der Borsigallee leichter möglich als damals, u.a. deshalb, weil es inzwischen aus beiden Richtungen erreichbar wäre. Desweiteren war auf die RTW-Planung hingewiesen worden. Vielleicht beeinflusst diese das Fahrgastaufkommen positiv.

Die Frage ist ja auch, inwieweit sich die Fahrgastzahlen, die für den letzten Abschnitt der U6 bis Heerstraße, tatsächlich eingestellt haben oder demgegenüber so gar höher ausfallen (ich meine da mal was von 3.600/24 h gelesen zu haben).
Mir gänzlich unbekannt ist auch, wie sich die Verhältnisses in Steinbach in den letzten 20 Jahren verändert haben.

44

Mittwoch, 3. März 2010, 12:23

Zitat

Original von Charly
Geschähe dies, bedeutet das noch lange nicht, dass dem auch eine Realisierung folgt. Denn 1.) ist auch dann die Ermittlung eines positiven KNF keineswegs sicher und 2.) findet ab 2014 bekanntlich keine Förderung im bisherigen Rahmen mehr statt. Na, dann gebt mal Gas... ;)



Was und wie ändert sich das ?

Charly

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45

Mittwoch, 3. März 2010, 14:39

Zitat

Original von addy75
Was und wie ändert sich das ?

Da schauen wir uns am besten doch an, was das [URL=http://www.bmvbs.de/-,1493.21579/Berichte-ueber-die-Verwendung-.htm]BMVBS[/URL] dazu sagt...

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46

Donnerstag, 4. März 2010, 00:11

Gegenüber dem GVP-Projekt "Verlängerung der U 6 von der Heerstraße über Steinbach nach Oberhöchstädt" gibt es 2 nennenswerte Änderungen:

1.) Die Stadtbahn soll ja jetzt bis zur Raststätte "Taunusblick" an der A 5 verlängert werden, das ist etwa 100 m vor der Stadtgrenze. Eine weitere Verlängerung bis Steinbach würde auch die Rentabilität der Anbindung des P+R-Platzes "Taunusblick" verbessern.

2.) Es ist nicht mehr von Oberhöchstadt, sondern nur noch von Steinbach die Rede. Oberhöchstadt ist kleiner als Steinbach, und die Strecke von Steinbach nach Oberhöchstadt hat eine erhebliche Steigung, bedeutet also gewisse Schwierigkeiten bei der Trassierung.

Abgesehen davon entfällt auf Frankfurt nur noch das kurze Stück bis zur Stadtgrenze. Für Frankfurt besteht sogar der Vorteil, dass die Wendeanlage von der Stadtgrenze nach Steinbach verlegt wird.

Eine ganz andere Frage stellt sich allerdings in Anbetracht der Gemarkungslagen: Soweit ich mich erinnere, beginnt auf der anderen Seite der Autobahn nicht Steinbacher, sondern Eschborner Gebiet. Und während Steinbach zum Hochtaunuskreis gehört, liegt Eschborn im Main-Taunus-Kreis.

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47

Donnerstag, 4. März 2010, 00:18

Bei dieser Gelegenheit sehe ich auch noch einen Zusammenhang mit der RTW-Planung.
Bekanntlich stößt ja die Planung der RTW auch auf dem Abschnitt zwischen der U 6 und Eschborn Süd nicht auf ungetrübte Freude der Anlieger, bei denen die RTW unmittelbar hinter den Häusern vorbeifahren würde.

Auch die Querung der A 5 westlich der Heerstraße bzw. Guerickestraße erfordert eine neue Brücke; es sei denn, die vorhandene Feldweg-Brücke westlich der Guerickestraße reicht von der Tragfähigkeit aus und ist auch an die Trasse anzubinden.

Bei Nutzung der U 6-Trasse nach Steinbach hätte man die Querung der A 5 gleich mit drin und könnte dann westlich der A 5 an die S 5-Trasse (RTW-Linie I ) anschließen.

48

Donnerstag, 4. März 2010, 08:01

Zitat

Original von Ost-West-Express
Gegenüber dem GVP-Projekt "Verlängerung der U 6 von der Heerstraße über Steinbach nach Oberhöchstädt" gibt es 2 nennenswerte Änderungen:

[...]

2.) Es ist nicht mehr von Oberhöchstadt, sondern nur noch von Steinbach die Rede. Oberhöchstadt ist kleiner als Steinbach, und die Strecke von Steinbach nach Oberhöchstadt hat eine erhebliche Steigung, bedeutet also gewisse Schwierigkeiten bei der Trassierung.


Zur Größe von Steinbach und Oberhöchstadt:
Steinbach ~10.000 EW; Oberhöchstadt ~6.500 EW.
Allerdings wäre bei "Größe" ein Hinweis auf den Bezugsrahmen (Einwohner) sinnvoll, da die Siedlungsfläche (nicht Gemarkung) sich nach meiner Einschätzung nicht wesentlich unterscheidet.

Zur "erheblichen Steigung":
Die Trasse soll nach den bisherigen Ideen (wie sie hier in dieser Diskussion auch schon benannt wurden) am Gelben Weg in Oberhöchstadt enden. Es ist daher davon auszugehen, dass die Stadtbahntrasse im Feld zwischen der Waldstraße im Osten und dem Straßenzug Kronberger Straße --- Steinbacher Straße --- Gelber Weg im Westen geführt würde. Und gerade hier gibt es nun wahrlich keine "erhebliche Steigung". Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich von allen Seiten in alle Richtungen schon durch dieses Gebiet mit dem Rad gefahren bin. Es gibt selbstverständlich eine Steigung. Aber diese ist eher gering und vor allem sehr gleichmäßig. Ich würde es mit dem Abschnitt der U3 zwischen Weißkirchen Ost und Bommersheim für vergleichbar halten. Das ist also kein sonderliches Gegenargument.

Die wesentlichen Gründe für eine Unrentabilität der Strecke nach Oberhöchstadt sind:

1. Oberhöchstadt hat über 3.000 Einwohner weniger.

2. Oberhöchstadt hat eine ganz andere Sozialstruktur:
Dort wohnen die meisten Leute in Einfamilienhäusern mit Garten. Das sind in der Regel Leute, die vorwiegend das eigene Auto nutzen und das auch wollen. In Steinbach haben wir dagegen viele Leute, die in Hochhäusern oder anderen Mehrfamilienhäusern wohnen und intensivere ÖPNV-Gewohnheiten haben.

p.s.: Persönlich würde ich mich über die Verlängerung nach Oberhöchstadt übrigens freuen.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

49

Donnerstag, 4. März 2010, 08:12

Zitat

Original von Ost-West-Express Und während Steinbach zum Hochtaunuskreis gehört, liegt Eschborn im Main-Taunus-Kreis.


Die Grenze zwischen MTK und HTK verläuft zwischen A 5 und S 5 etwa 200 m nördlich des Steinbachs parallel zu diesem. Ab der S-Bahn ist quasi der Steinbach die Grenze bis zum Ortsrand von Steinbach. Bis auf ein paar Meter in Steinbach selbst würde die Trasse nur auf Eschborner Gemarkung verlaufen.

Charly

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50

Donnerstag, 4. März 2010, 19:51

Zitat

Original von Ost-West-Express
2.) Es ist nicht mehr von Oberhöchstadt, sondern nur noch von Steinbach die Rede.

Dieser geringfügige Unterschied bringt aber nur insofern einen Vorteil, wenn heute mit einer deutlich höheren Fahrgastfrequenz zu rechnen wäre als vor 10 Jahren. Das Projekt wurde nicht wegen zu hoher Erstellungskosten auf dem oberen Abschnitt verworfen, sondern eben wegen zu geringer Nutzerzahlen in der Prognose - und zwar auf beiden Abschnitten.

Darin bestand ein Unterschied zu der zweiten (oben zitierten) Strecke, die damals ad acta gelegt wurde: Die Verlängerung U4 (Seckbacher Landstraße - Niederdorfelden) wurde nämlich nicht komplett verworfen, sondern nur auf dem Abschnitt vom Atzelberg über Bergen bis Niederdorfelden. Für den Abschnitt Seckbacher - Atzelberg waren die Fahrgasterwartungen wesentlich höher als für die Reststrecke. Deshalb wurde dort eine KN-Analyse durchgeführt, die trotz der hohen Baukosten sogar einen leicht positiven KNF ergab (1,09).

Diese Maßnahme wurde somit anschließend vom Rest des Projektes abgetrennt und in das Vorschlagsnetz übernommen. Wären die Daten günstiger ausgefallen, hätte man dies damals auch für Steinbach gemacht. Das war aber nicht der Fall. Somit ginge jetzt kein Weg an einer neuen Untersuchung aufgrund aktualisierter Daten vorbei und das kostet leider Zeit.

Rechnet man mal überschlägig mit einem Jahr für nötige Verhandlungen und die Untersuchung, könnte man 2011 an die Planung gehen. Gegen Ende 2012 in die Planfeststellung, mit Einsprüchen, Umplanung etc. wären wir bei Ende 2013. Wenn bis dahin parallel auch die Finanzierung noch geregelt werden kann, könnte es optimistisch betrachtet noch was werden. Dann dürfte aber auch nicht mehr das geringste dazwischen kommen...

51

Donnerstag, 4. März 2010, 20:48

Zitat

Original von Charly Dann dürfte aber auch nicht mehr das geringste dazwischen kommen...


Immerhin, es gibt - jedenfalls bis zur Autobahn - keine klagebefugten Nachbarn, und in Steinbach selbst auch nur wenige.

Charly

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52

Donnerstag, 4. März 2010, 21:01

Zitat

Original von tunnelklick

Immerhin, es gibt - jedenfalls bis zur Autobahn - keine klagebefugten Nachbarn

Und was ist mit dem "gemeinen Praunheimer Feldsperling", falls er sauer wird? :D

53

Donnerstag, 6. März 2014, 08:46

*Hust* *entstaub*

Die FNP berichtet heute unter der Überschrift "U-Bahn lohnt sich nicht" , dass die Verlängerung der U6 nach Steinbach nicht weiterverfolgt wird. Insgesamt würden nur 900 Fahrgäste die Verbindung nutzen, welche allerdings nicht vom Auto, sondern eher von der S-Bahn umsteigen, mit der Steinbach bereits jetzt angebunden ist. Die Anbindungen einer P+R-Anlage würden die Zahl auf 3650 steigen. Die Trasse soll aber nicht bebaut werden, um die Option zur Anbindung auf die S-Bahn mit Zwei-System-Fahrzeugen offen zu halten.
Gruß Tommy

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54

Donnerstag, 6. März 2014, 10:15

Wie ist daß hetzt, ist geplant, die U6 ins neue Gewerbegebiet zu Verlängern oder nicht?

baeuchle

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55

Donnerstag, 6. März 2014, 10:40

Die Verlängerung ins Gewerbegebiet ist von der B62/2014 (das ist die Quelle für die FNP; @V44020001 hatte die gestern in Linksammlung zum Thema "Verkehrsplanung in Frankfurt" gepostet) nicht betroffen.

K-Wagen

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56

Donnerstag, 6. März 2014, 18:25

.....denn sie wird eines fernen Tages auch als Umsteigestation zur RTW dienen.
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

57

Donnerstag, 6. März 2014, 19:10

Was ich gemeint habe, wird die U6 ins Gewerbegebiet verlängert, unabhängig von anderen Maßnahmen wie RTW?
In den Plänen zu dem Neugebiet wird sie erwähnt, was aber nichts heißen muß.

baeuchle

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58

Donnerstag, 6. März 2014, 22:12

Was ich gemeint habe, wird die U6 ins Gewerbegebiet verlängert, unabhängig von anderen Maßnahmen wie RTW?

Soweit ich weiß, ist geplant, die U6 mit der RTW zu verknüpfen. Aussagen mit "Wenn die RTW nicht kommt" möchte wohl kein Politiker in den Mund nehmen (denn schnell würde das als ein "die Politik hat schon alle Hoffnung verloren, dass das was wird" verstanden werden). Solange die RTW im Raum steht und ihr Verlauf zwischen A5/S5 und Nordweststadt nicht geklärt ist, wird es auch keine konkreten Planungen für die U6 geben. Wenn die RTW kommt, wäre es andererseits maximal ungünstig, die U6 schon unabhängig davon geplant oder gar gebaut gehabt zu haben.

Also, unabhängig von der RTW wird es mit Sicherheit nicht werden.

59

Freitag, 7. März 2014, 17:00

Außer der RTW ist in diesem Bereich aber auch eine Zweisystembahn nach Szenario 2 der Zweisystemuntersuchung geplant. Sollte diese einen günstigen NKF erzielen, sänken die Kosten für den dann nur noch kurzen Abzweig nach Steinbach deutlich, sodass der NKF für die Strecke nach Steinbach stiege.
Für einen konsequenten Ausbau des ÖPNV, auch in Zeiten knapper Kassen:
* Einrichtung neuer Buslinien in Bedienungslücken
* Aufwertung von stark frequentierten Buslinien zu Straßenbahnen
* Aufwertung von stark frequentierten Straßenbahnlinien zu Stadtbahnen
* Ansprechende Gestaltung von Rampen, um die Akzeptanz oberirdischer Stadtbahnstrecken durch die Anwohner/innen zu erhöhen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »V44020001« (7. März 2014, 17:00)


60

Freitag, 7. März 2014, 21:55

Außer der RTW ist in diesem Bereich aber auch eine Zweisystembahn nach Szenario 2 der Zweisystemuntersuchung geplant. Sollte diese einen günstigen NKF erzielen, sänken die Kosten für den dann nur noch kurzen Abzweig nach Steinbach deutlich, sodass der NKF für die Strecke nach Steinbach stiege.

Auf politischer Ebene wurde auf Basis genau dieser Zweisystemuntersuchung doch entschieden, nur die Varianten ...
- U5-Ost über Frankfurter Berg, Bad Vilbel nach Stockheim
- U5-West über Europaviertel, Höchst nach a) Königstein und b) Bad Soden
... tiefergehend zu untersuchen.

Das heißt: Alle anderen Szenarien sind vom Tisch!
Die von dir angedeutete Variante U6 über Heerstraße, Friedrichsdorf, Usingen nach Brandoberndorf wird gar nicht mehr weiter untersucht, also auch kein NKF ermittelt. Da wird sich also mittelfristig nichts tun. Prognose: Ich werde eine U6 nach Brandoberndorf nicht mehr erleben! Und ich habe hoffentlich noch ein paar Jahrzehnte vor mir.

BTW: Es würde an dem ungünstigen NKF wenig ändern.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »multi« (7. März 2014, 21:55)


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