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61

Freitag, 7. März 2014, 22:36

Es wäre auch sehr unerfreulich, wenn man eine derart lange Strecke in einem U-Bahn-Wagen zurücklegen müsste.
Four Candles

62

Freitag, 7. März 2014, 22:39

Dies wurde beschlossen:

Zitat

I Die Zweisystemuntersuchung - Ergebnisbericht 2012 wird zustimmend zur Kenntnis genommen.
II Der Magistrat wird beauftragt:
1. Für das Szenario 1 die betriebliche Machbarkeit eines dichteren Zweisystemangebotes zu prüfen und weitere vertiefende Untersuchungen durchzuführen.
2. Die vertiefende Prüfung der betrieblichen Machbarkeit für das Szenario 2 erst im Anschluss an die positive Prüfung der betrieblichen Machbarkeit eines dichteren Zweisystemangebotes des Szenario 1 zu beauftragen.

Falls (nach Szenario 1) das Szenario 2 "positiv geprüft" wird, dann könnte es sein, dass damit schon die U6 als Zweisystembahn bis zur Station "Steinbach Ost" verlängert wird und dort der Systemwechsel stattfindet. Im Anschluss könnte man dann wiederum eine Verlängerung von "Steinbach Ost" bis "Steinbach Mitte" prüfen; das ist nur noch etwa 1 km. Die "Kosten für die ortsfeste Infrastruktur" dürften damit auch auf etwa ein Drittel sinken. Wenn der Nenner eines Bruches - und ein solcher ist der NKF - durch 3 geteilt wird, dann ver3facht sich der ganze Bruch. Aus "0,2 bis 0,5" könnte dann durchaus ein Wert über 1 werden. Und darum heißt es am Ende von B 62 /2014 auch:

Zitat

Als Ergebnis der Untersuchung wird daher empfohlen, von einer weiteren Verfolgung der Stadtbahnverlängerung U6 bis Steinbach (Taunus) in den hier betrachteten Varianten bis auf Weiteres abzusehen. Die im Gesamtverkehrsplan vorgesehene Trassensicherung sollte aber weiterbetrieben werden, da u.a. in Hinblick auf eine Weiterentwicklung von Zweisystem-Lösungen Perspektiven für eine Verknüpfung der Stadtbahn mit der S-Bahn-Strecke nach Bad Homburg aufrechterhalten werden sollten.

63

Freitag, 7. März 2014, 23:17

Ich präzisiere:
Das heißt: Alle anderen Szenarien sind BIS AUF WEITERES vom Tisch!

Realitäten:
Bei der RTW hat es Ende der 90er geheißen, die könne in wenigen Jahren (etwa 5-6 Jahren, wenn ich mich recht erinnere) in Betrieb gehen, weil das Geniale an dieser Bahn ja sei, dass sie weitgehend auf dem bestehenden U- und S-Bahn-Netz fahre und nur wenige Verbindungsstrecken neu gebaut werden müssten. Das könne man sehr schnell hinbekommen. Und mittlerweile sind rund 15 Jahre vergangen.

Prognose:
Die werden die U6 Brandoberndorf nicht beginnen, bevor sie nicht die U5 Königstein in Betrieb genommen haben. Erst einmal an dieser Linie (Königstein) schauen, on man mit dem Zweisystemkram in Rhein-Main zufrieden ist. Wenn ja, begännen erst dann die konkreten Planunge für die U6 Brandoberndorf. Und für eine U5 Königstein müssten auch erst einmal die Europaviertelstrecke fertig sein und der Systemübergang gebaut werden ...
Daher mind. 10 Jahre bis zur Betriebsaufnahme der U5 Königstein, eher 15 Jahre. Und dann begänne erst der weitere Nachdenk- und Planungsprozess. Und man wird sich höchstwahrscheinlich dagegen entscheiden ...
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

K-Wagen

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64

Samstag, 10. Juni 2017, 10:46

Nun wird es wohl doch noch etwas mit der Verlängerung der U6 Richtung Steinbach. Die Stadt plant Wohnen beiderseits der Autobahn in dem verlinkten FR Artikel ist ausdrücklich eine Verlängerung der U6 erwähnt und eine neue Station der S5.
Mal schauen wie sich die Diskussion über diesen neuen Stadtteil generll entwickelt. Da die Bauern um jedes Stückchen fruchtbaren Boden kämpfen und vom Norden die Frischluft in die Stadt kommt wird es eine spanndende Diskussion werden.
http://www.ginnheimer-kurve.de

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65

Samstag, 10. Juni 2017, 11:30

Hallo.

Mal schauen wie sich die Diskussion über diesen neuen Stadtteil generll entwickelt. Da die Bauern um jedes Stückchen fruchtbaren Boden kämpfen und vom Norden die Frischluft in die Stadt kommt wird es eine spannende Diskussion werden.

Im TV-Beitrag der Hessenschau von gestern wurde erwähnt, dass das benötigte Land zum größten Teil im Besitz der Stadt bzw. von städtischen Stiftungen sei, und sich daher die Beschaffung der Grundstücke nicht allzu schwierig gestalten werde.

Grüße ins Forum
Helmut
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66

Samstag, 10. Juni 2017, 12:01

Im TV-Beitrag der Hessenschau von gestern wurde erwähnt, dass das benötigte Land zum größten Teil im Besitz der Stadt bzw. von städtischen Stiftungen sei, und sich daher die Beschaffung der Grundstücke nicht allzu schwierig gestalten werde.
Da hat die Hessenschau ber nicht aufgepasst: 40% der Flächen gehören der Stadt Frankfurt und stadtnahen Stiftungen, also nicht der größte Teil, 60% sind landwirtschaftlicher Streubesitz.

67

Samstag, 10. Juni 2017, 12:26

Hallo.

Im gedruckten FR-Artikel steht, dass die Hälfte der Liegenschaften in städtischem oder stadtnahem Besitz seien. Die Wahrheit wird wohl in der Mitte liegen. ;)

Grüße ins Forum
Helmut
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Helmut« (10. Juni 2017, 12:38)


68

Samstag, 10. Juni 2017, 14:39

Je nachdem, wem welche Grundstücke gehören, kann es sich hinziehen oder teuer werden.
Immerhin sind U6 und RTW als Erschließungsfunktion geplant, was natürlich die Diskussionen um die Streckenführungen wieder entfachen dürfte. Gerade für die RTW ist das positiv.

K-Wagen

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69

Samstag, 10. Juni 2017, 18:01

Condor:

Zitat

...was natürlich die Diskussionen um die Streckenführungen wieder entfachen dürfte. Gerade für die RTW ist das positiv.


Vor allem die Verknüpfung RTW / U6 ist neu zu überdenken. Denn wenn die U6 geradeaus unter der BAB A5 hindurch Richtung Steinbach fährt ist nix mit gemeinsamen Bahnsteig mit der RTW.
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Charly

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70

Samstag, 10. Juni 2017, 20:55

Vor allem die Verknüpfung RTW / U6 ist neu zu überdenken. Denn wenn die U6 geradeaus unter der BAB A5 hindurch Richtung Steinbach fährt ist nix mit gemeinsamen Bahnsteig mit der RTW.
Das würde ich so nicht sagen, das wäre erst neu zu berechnen. Denn im GVP 1996 wurde Steinbach bereits als "Bedarf unter ferner liefen" bezeichnet, d.h. man rechnete nicht mit einem positiven KNF (das sage ich mal so auf die Gefahr hin, dass SoundOf N1 mich wieder als völlig unverständlichen User hinstellt... :rolleyes: ). Das sehe ich heute kaum anders als die Gutachter damals.

Weil U6 und RTW im Hinblick auf die Erschliessung des künftigen Neubaugebietes, insbesondere eines noch zu definierenden Stadtteilzemtrums (der Nahversorgung) dienend...) überprüft werden sollen, wäre es immerhin möglich, dass die U6 künftig dort endet oder ggf. sogar Anschluss an die U3 erhält.

71

Samstag, 10. Juni 2017, 22:10

Das Problem der U6-Verlängerung nach Steinbach war der geringe Nutzen, Steinbach hat grad mal 11.000 Einwohner. Ein neuer Stadtteil mit 8.500 - 11.000 Wohneinheiten würde die von einer verlängerten U6 erschlossene Einwohnerzahl mehr als verdoppeln. Bei nur geringfügig höheren Kosten würde sich der Nutzen allein durch die hohe Einwohnerzahl schlagartig erhöhen.

Charly

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72

Sonntag, 11. Juni 2017, 00:16

Bei nur geringfügig höheren Kosten würde sich der Nutzen allein durch die hohe Einwohnerzahl schlagartig erhöhen.
Eben. Weil dadurch die nur geringfügig erhöhten Kosten beinah doppelt so hohen, zu erwartenden Fahrgeldeinnahmen gegenüber stünden.

73

Sonntag, 11. Juni 2017, 14:11

Die Fahrgeldeinnahmen sind das Eine. Der volkswirtschaftliche Nutzen resultiert aber auch - und vermutlich noch viel mehr - aus eingesparten PKW-Fahrten, den prognostizierten Reisezeitgewinnen der prognositizierten Fahrgäste , eingespartem CO2 und derlei immateriellen Faktoren, die in der Standardisierten Bewertung materialisiert und den Bau- und Folgekosten gegenübergestellt werden. Verglichen werden der Ohne-Fall, also Baugebiet ohne SPNV-Anbindung, und der Mit-Fall, also Baugebiet mit SPNV-Anbindung, ggf. in verschiedenen Varianten (mit und ohne S-5-Halt, mit und ohne RTW-Halt usw.). Deshalb muss man mit Überlegungen, wie einem zusätzlichen S-5-Halt vorsichtig sein, weil der zu Reisezeitverlusten führen kann, welche die Bilanz schnell verhageln.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (11. Juni 2017, 14:12)


74

Sonntag, 11. Juni 2017, 14:12

Bei einer Neuerschließung, also auch Straßen, sind die Kosten vermutlich etwas anders zu gewichten. Es dürften schon mehrere Brücken über die A5 nötig werden (Rege sich da noch einer über die Trennwirkung der A-Strecke auf). Die bisherigen Berechnungen legen vermutlich eine unabhängige Trasse in relativ geradem Verlauf zu Grunde. Dem muss ja jetzt so nicht mehr sein, das wäre dann eher eine Randerschließung des zu bauenden Stadtteils. Zumindest grobe Planung gen des Stadtteils wären schon hilfreich, sonst sind das zu viele Spekulationen.

75

Sonntag, 11. Juni 2017, 19:24

Das Problem der U6-Verlängerung nach Steinbach war der geringe Nutzen, Steinbach hat grad mal 11.000 Einwohner. Ein neuer Stadtteil mit 8.500 - 11.000 Wohneinheiten würde die von einer verlängerten U6 erschlossene Einwohnerzahl mehr als verdoppeln. Bei nur geringfügig höheren Kosten würde sich der Nutzen allein durch die hohe Einwohnerzahl schlagartig erhöhen.

Wenn man die U6 entlang der vorhandenen Unterführung der A5 verlängert hat man null Erschließungsfunktion für den neuen Stadtteil. Es ergibt dann schon eher Sinn, U6 und RTW gemeinsam nach Nordosten zu führen und ungefähr auf Höhe der vorhandenen Unterführung in der Nähe der Mosaikschule die A5 und verschwenkt die Trasse noch Nordosten. Dort kann man die U6/RTW dann an die A-Strecke anbinden. Die U6 wird zum NWZ geführt und die RTW auf den Riedberg.

Nachtrag: Eine Einhausung der A5 wäre dann dringend notwendig.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »John2« (11. Juni 2017, 19:30)


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76

Sonntag, 11. Juni 2017, 19:59

Nachtrag: Eine Einhausung der A5 wäre dann dringend notwendig.


...öööhmm, huust... ja.
Und wem soll das was bringen? Vor Allem, wann soll das fertig werden? Die 20 Jahre einhausung auf der A3 bei Aschaffenburg mit den daraus resultierenden Unannehmlichkeiten sind wohl schon vergessen?
Und dann kreischen ausserdem wieder die Fernbus-Fans in diesem Forum, weil man nix mehr sieht...
Oder anders ausgedrückt: Was ist besser als Beton? "Natürlich" noch mehr Beton, und ich bin bestimmt kein Öko-Freak...
MfG Streckentrenner

77

Montag, 12. Juni 2017, 07:53


Und wem soll das was bringen?

Das offensichtliche: Weniger Lärm für die Anwohner.

78

Montag, 12. Juni 2017, 08:32

Wer dann dort hinzieht, ist sich der Autobahn bewusst (hoffentlich).Die ist ja schon vorhanden, auch wenn noch zwei Fahrspuren dazu kommen sollen. Eine Anschlussstelle dürfte wohl auch dazu kommen. Möglicherweise kommt dann doch noch ein P&R Parkhaus.

Eine Verlängerung der U6 erzeugt einen Mehrbedarf an Fahrzeugen, langfristig gesehen (Ich weiß, es werden noch viele Jahre ins Land gehen )

K-Wagen

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79

Montag, 12. Juni 2017, 08:59

Condor:

Zitat

Wer dann dort hinzieht, ist sich der Autobahn bewusst (hoffentlich).Die ist ja schon vorhanden, auch wenn noch zwei Fahrspuren dazu kommen sollen.


Dies hängt übrigens vom Fortschritt des Riederwaldtunnels ab. Der Aushub des Tunnels soll dort, entlang der BAB A5, als Lärmschutzwall dienen.
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baeuchle

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80

Montag, 12. Juni 2017, 09:47

Wer dann dort hinzieht, ist sich der Autobahn bewusst (hoffentlich).
Was ja leider ein Hinweis auf die zu erwartende soziale Mischung gibt: Wer sich's leisten kann, zieht nicht an die Autobahn.

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