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Beiträge: 2 594

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Beruf: Naturforscher - Forschernatur

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81

Montag, 12. Juni 2017, 09:55

Wer dann dort hinzieht, ist sich der Autobahn bewusst (hoffentlich).
Was ja leider ein Hinweis auf die zu erwartende soziale Mischung gibt: Wer sich's leisten kann, zieht nicht an die Autobahn.


Man kann das auch wie auf dem Riedberg machen. Dort kann man einfach einen Riegel mit geförderten Wohnungen als "Lärmschutzwall" aufstellen und voila - lässt sich dahinter ein ummauertes Villenviertel errichten. :thumbup:

Genauso stehen ja die "assozialen Mietwohnblöcke" (Zitat aus dem Riedberg) auch so, dass die dahinter befindlichen Hasenställe Reihenhäuser auch keinen Lärm von der exorbitant lauten U-Bahn abbekommen.

Hinweis: dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus enthalten.

MdE

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82

Montag, 12. Juni 2017, 22:04

Ist aber keine neue Erscheinung, Häuser als Lärmschutzwall gibt's ja schon an der A 66 in Unterliederbach (gegenüber MTZ).

83

Dienstag, 13. Juni 2017, 08:20

Ja, wobei der Wohnblock als ein Teil eines Sozialen Brennpunktes angesehen wird.

Die politische Diskussion ist ja mittlerweile in die Gänge gekommen. Die weitere Ausgestaltung bleibt spannend, vor allem was die Ausgestaltung der Strecke U6 und RTW (und vielleicht weitere Stummellinien) betrifft. Mit grausen denke ich an die oberirdischen Neubauten Riedberg und Europaviertel. Eine Stadtbahn mit Radfahrgeschwindigkeit inmitten einer vielspurigen Ausfallstraße (Europaviertel ). Hoffentlich gibt es da einen vernünftigen Ansatz.

K-Wagen

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84

Dienstag, 13. Juni 2017, 10:13

Condor:

Zitat

Die politische Diskussion ist ja mittlerweile in die Gänge gekommen.


Oh ja,- die Bauern sehen das Ende der Landwirtschaftlichen Betriebe in den nördlichen Stadtteilen. Die Steinbacher FDP ist dagegen. Man möchte kein Stadteil von Frankfurt werden.
Tenor ist die Befürchtung des zunehmenden Verkehrs. Die ÖPNV Anbindung müsse optimal sein.
Die Grünen wünschen "Grüne Brücken" über die BAB A5 um der Trennwirkung selbiger entgegen zu wirken.
http://www.ginnheimer-kurve.de

Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

85

Dienstag, 13. Juni 2017, 16:38

Die erste Planung zur verkehrliche Infrastruktur, wie ich sie an anderer Stelle entnehme, sieht eine Kreuzung von RTW und U6 vor - also kein Gemeinschaftsbahnsteig. Außerdem liefe die U6 entlang der A5, was bedeutet, dass die Häuser nicht direkt an der A5 verliefen. Ich habe versucht, das mal in eine Karte zu packen (RTW=grün, U6=rot).



Allgemein denke ich, dass hier wie in Nieder-Eschbach/Bad Vilbel mal wieder die St.-Florians-Auschließeritis Einzug hält. "Wir leben hier das Dorf" hat man sicher vor 200 Jahren auch in Bockenheim und Bornheim gesagt... Und ob sich die Neu-Frankfurter westlich der A5 eher zu Steinbach/Oberursel denn zu Frankfurt hingezogen fühlen ist doch sowas von Wurst. Man frage einmal die Oberräder oder Maintal-Bischofsheimer zu ihrem gefühlten Bezug zu Frankfurt, Offenbach oder Hanau.

Karte: Stadt Frankfurt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »penultimo« (13. Juni 2017, 16:38)


86

Dienstag, 13. Juni 2017, 16:39

Oberräder mir Bezug zu Offenbach? Feindliches Ausland. Nicht daß hier was falsch verstanden wird. ;-)
Proper preparation prevents p*ss poor performance 8)

87

Mittwoch, 14. Juni 2017, 13:47

Die erste Planung zur verkehrliche Infrastruktur, wie ich sie an anderer Stelle entnehme, sieht eine Kreuzung von RTW und U6 vor - also kein Gemeinschaftsbahnsteig. Außerdem liefe die U6 entlang der A5, was bedeutet, dass die Häuser nicht direkt an der A5 verliefen. Ich habe versucht, das mal in eine Karte zu packen (RTW=grün, U6=rot).



Allgemein denke ich, dass hier wie in Nieder-Eschbach/Bad Vilbel mal wieder die St.-Florians-Auschließeritis Einzug hält. "Wir leben hier das Dorf" hat man sicher vor 200 Jahren auch in Bockenheim und Bornheim gesagt... Und ob sich die Neu-Frankfurter westlich der A5 eher zu Steinbach/Oberursel denn zu Frankfurt hingezogen fühlen ist doch sowas von Wurst. Man frage einmal die Oberräder oder Maintal-Bischofsheimer zu ihrem gefühlten Bezug zu Frankfurt, Offenbach oder Hanau.

Karte: Stadt Frankfurt
Aus der Linienführung würde ich noch nichts schließen wollen, vor allem keinen Gleisplan o.ä.
Wobei ich die U6 zum NWZ führen würde und die RTW wieder zurück zur S-Bahn / Steinbach. Hätte den Vorteil, das alle Kurse der RTW via Heerstraße geführt werden könnten.

88

Mittwoch, 14. Juni 2017, 19:37

Die Streckenführung ergibt so wenig Sinn, weil sie nicht der Bebauung des neuen Stadtviertels folgt.

89

Mittwoch, 14. Juni 2017, 20:10

Auf der Präsentation der Stadt Frankfurt zu diesem neuen Baugebiet sind ein paar Varianten der Besiedlung grob dargestellt, die sowohl Straßen als auch auch eine verlängerte U6 darstellen; ich denke @penultimo hat sich daran orientiert. Aber letztlich weiß niemand was genaues, weil weder die genauer Lage noch Ausmaß der Bebauung verbindlich feststehen.

90

Donnerstag, 15. Juni 2017, 12:55

U6 Verlängerung mal anders

Im Zuge des geplanten neuen Stadtteils habe ich mir Gedanken gemacht und folgende Linienführung(en) angedacht. Da sie mehrere Linien betreffen, weis ich nicht, ob der Post hier richtig ist.

Im Bereich des neuen Stadtteils wäre die Linienführung zumindest teilweise im Einschnitt, Tunnel oder auch als Hochbahn denkbar. Was mein ihr dazu?

Kartenmeterial: https://www.openstreetmap.de/karte.html


91

Donnerstag, 15. Juni 2017, 15:13

Denken kann man sich vieles.
Man kann sich auch denken, dass man im Bereich der Bebauung Brücken nach Art der Wildbrücken baut - also rund 100m breit mit Schallschutz, und diese so dicht stellt, dass sie eben gerade noch keine Einhausung/Tunnelstrecke bilden.
Irgendwo auf diesen Brücken verkehren dann die Bahnlinien.

Hochbahnen sind hinsichtlich Schallschutz immer etwas kritisch - nachdem man aber für die untere Eckenheimer eine Lösung gefunden hat, dürften hier mehr Varianten möglich sein.

Unter dem Aspekt der barrierefreien Zugangs wäre eine ebenerdige Führung der Bahn die beste Lösung, da Rampen im Gegensatz zu Aufzügen eher selten ausfallen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Xalinai« (15. Juni 2017, 15:13)


92

Donnerstag, 15. Juni 2017, 17:13

Die Idee von @aexulans ist auf jeden Fall interessant. Mir gefällt das neue Gleisdreieck! Die Siedlungsentwicklung müsste dann halt von der Lage zu den neuen Strecken passen, insbesondere zu der verlängerten U4 nach Steinbach und zur verlängerten U6 nach Niederursel (Bereich westliche Nordweststadt).

Insgesamt wird bei deiner Idee noch wichtiger als schon jetzt bei dem Vorschlag der Stadt Frankfurt, eine Lösung für die A5 zu finden.

Es stellt sich die Frage, ob es sinvoller wäre, die U6 oder die U4 nach Steinbach zu verlängern.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

(Etwas frei nach Albert Einstein)

baeuchle

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93

Freitag, 16. Juni 2017, 09:22

Sieht erstmal gut aus, das finde ich auch. Drei Punkte:

  • Die Kurve nach Niederusel kann nicht so weit werden, weil es dort zu steil ist. Ich bin mir nicht sicher, ob es jemals veröffentlichte Pläne von der RTW gab, wie die Linienführung dort hinten aussähe, aber das ging westlich an den Sportplätzen vorbei, die du östlich umfährst.
  • Wie sähe eine Endhaltestelle Niederursel aus?
  • Wie funktioniert eine Ausfädelung im Tunnel Nordwestzentrum?

Charly

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94

Freitag, 16. Juni 2017, 11:40

Wie funktioniert eine Ausfädelung im Tunnel Nordwestzentrum?
Gute Frage, in jedem Falle würde sie sehr, sehr teuer! Inwiefern das den KNF beeinflussen würde unter Berücksichtigung erhöhter Fahrgastfrequenzen aufgrund des geplanten Neubaugebietes wage ich nicht zu beurteilen...

In der Planungsgesellschaft war ja die Einschleifung der RTW von Westen her untersucht worden, wobei ein separater Bahnsteig westlich der Gleise des U-Bahnhofs Nordwestzenrum entstehen sollte. Dabei wurde festgestellt, dass der Bau aus statischen Gründen nicht ohne Abbruch der darüber befindlichen Bebauung möglich sei, was auch der Grund war nach anderen Alternativen wie z.B. einem Streckenende in Niederursel oder Heddernheim zu suchen. Der geplante RTW-Bahnsteig hätte jedoch keine Verbindung zu den U1/U9 Gleisen gehabt, die RTW hätte parallel dazu stumpf geendet.

Wollte man jetzt eine Ausfädelung aus dem Bestandstunnel nach Westen realisieren, würde das nicht ausreichen. Abgesehen davon, dass man den 3. Bahnsteig auch in diesem Falle benötigen würde, müssten nördlich und südlich des Bahnhofs die beiden Weichenverbindungen hergestellt werden. Dies wäre aber nur möglich, indem man die Stützsäulen des Tunnels (nördlich) unterbricht sowie in weitere statische Elemente des NWZ (südlich) eingreift. Besonders letzteres scheint nicht ohne weiteres möglich zu sein, wehalb man eben für die RTW den etwas abseitig gelegenen Bahnsteig wählen wollte.

95

Freitag, 16. Juni 2017, 16:08

  • Wie sähe eine Endhaltestelle Niederursel aus?

Das wäre doch vergleichsweise leicht lösbar: Da es nur eine Endhaltestelle von Norden her wäre (U6), könnte man südlich der Station in Mittellage ein Wendegleis (Stumpfgleis) anlegen und die Station bleibt, wie sie ist. Das könnte man im Bereich des Krautgartenweges dort machen, wo die Strecke schnurgerade neben der Straße (Krautgartenweg) verläuft. Das stadtauswärts führende Gleis bliebe genau da, wo es ist. Das stadteinwärts führende Gleis müsste verschoben werden in etwa in die Position des früheren Rübengleises (natürlich deutlich länger, als jenes damals war). Platz ist dort grundsätzlich genug. Es müssten halt Parkplätze verlegt werden und der Bahnübergang Krautgartenweg verändert werden, evtl. müsste auch was an der Straße gemacht werden. Aber alles kein Hexenwerk, alles machbar.

Würde man die Streckengleise so belassen und das Wendegleis südwestlich neben die Strecke legen, also in etwa in die Position des ehemaligen Rübengleises, dann könnte man sich die Veränderung des Übergangs Krautgartenweg sparen. Wäre halt die Frage, wie störend es im Betrieb sein könnte, wenn das Wendegleis in Randlage liegt.
"Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"

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96

Freitag, 16. Juni 2017, 16:11

Hmm, hab das ganze mal überdacht und folgendes ist dabei herausgekommen. Meine Annahme war, dass die Europäische Schule abgebrochen wird, worüber es ja mal Diskussionen gab.
Wann und ob das geschehen soll weis ich nicht. Man könnte die Bahn auch als Hochbahn führen parallel zur neuen Straße an der Ernst-Reuter-Schule vorbei und sie erst nach der Kreuzung mit der Rosa-Luxemburg-Straße unter die Erde eintauchen lassen. Auf die Station unter der Dillenburger-Straße könnte man aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens und der an sich recht guten Anbindung auch verzichten, was die Geschwindigkeit der Linie erhöhen dürfte.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »aexulans« (16. Juni 2017, 16:18)


97

Freitag, 16. Juni 2017, 17:49

RTW und U finde ich etwas Oversized bzw fragwürdig, ob sich der Aufwand lohnt (30 min Takt ).
Ggf könnte auch eine Straßenbahn diese Achse bedienen.

98

Freitag, 16. Juni 2017, 19:54

Hallo,

was macht denn die grüne Linie am westlichen Rand der bestehenden Bebauung?
Warum nicht westlich der A5 ins Herz des neuen Stadtteils?

Aushub sollte doch genug entstehen, das gibt den Lärmschutzwall, öhm, Lärmschutzberg. Einhausung wird es ebenso wenig geben, wie eine Hochbahn.

Hoffentlich schafft man es in diesem Zusammenhang, Erweiterungsfläche für den Rasthof zu finden. Man wird nie alle Trucks der Republik da unterbringen können, aber die aktuelle Parklage sollte man entschärfen!

MfG F-ZZ

K-Wagen

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99

Freitag, 16. Juni 2017, 23:23

multi zum Thema Wendeanlage Niederursel:

Zitat

Da es nur eine Endhaltestelle von Norden her wäre (U6), könnte man südlich der Station in Mittellage ein Wendegleis (Stumpfgleis) anlegen ......

Ist hier nicht bereits das "Rübengleis" geplant (RTW)?

F-ZZ Lärmschutzwall BAB A5 :

Zitat

Aushub sollte doch genug entstehen, das gibt den Lärmschutzwall, öhm, Lärmschutzberg.

Für diesen Zweck ist aber bereits der Aushub des Riederwaldtunnels fest vorgesehen.
http://www.ginnheimer-kurve.de

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100

Samstag, 17. Juni 2017, 08:46

@ aexulanus: Dein erster Vorschlag hat mir besser gefallen. Deine zweite Variante mit dem Tunnel unter der Dillenburger Straße wird auch teuer und ist nicht sonderlich einfach, wenn Du im Bereich des Betriefhofes Heddernheim eine Rampe brauchst und dort auf die Strecke einschleifen willst. Die Kapazität von Heddernheim ist grundsätzlich schon zu gering und Platz ist dort keiner. Außerdem ist der Abschnitt von der Verzweigung Heddernheim, dann Betriebshof zu beiden Seiten der Strecke, bis zur 3-gleisigen Station Heddernheim betrieblich schon so ziemlich anspruchsvoll.
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