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rec

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1

Samstag, 29. Oktober 2005, 15:39

U6 nach Steinbach und Oberhöchstadt

Ich hab heute im Wahlprogramm der SPD Hochtaunus zur Kommunalwahl 2006 gelesen, dass die Genossen sich u.a. für die Verlängerung der U6 über Steinbach nach Kronberg-Oberhöchstadt einsetzen. Die neuzubauende Trasse soll beim Gelben Weg in Ohö enden.

Ein kurzer Blick auf den Schnellbahnplan zeigt, dass das eigentlich eine realtiv naheliegende Idee ist, zumal Oberhöchstadt bisher ja noch gar nicht mit der Schiene angebunden ist und Kronberg selbst mit dem 30-Minuten-Takt auch nicht besonders gut.

Wie beurteilt ihr denn die Chancen für einen solchen Plan? Angeblich gibts den ja schon länger, irgendwas von 30er Jahre wurde da im Zusammenhang genannt. Ich kann mir vorstellen, dass die Kosten der Streckenerweiterung zwar enorm sein werden, aber dennoch unterhalb dessen, was sich die Stadt Frankfurt derzeit die U4-Verlängerung kosten lässt.

Auch fände ich die Streckenverlängerung äußerst sinnvoll, weil man wirklich Gebiete erschließen würde, die derzeit noch keine Schienenverbindung haben - Steinbach Süd-West ist ja enorm von der S5 entfernt und hier müsste die Strecke ja lang, wenn man nach Öho will.

2

Samstag, 29. Oktober 2005, 16:33

Die Erschließung wäre bestimmt sinnvoll für Steinbach, da dort ja nur 2 Buslinien mit dünnem Takt fahren und eine 2. Alternative nach Frankfurt geschaffen werden würde.

Dass die Verlängerung, falls sie jemals realisiert werden sollte, rentabel betrieben werden kann, bezweifle ich. Das Einzugsgebiet von Steinbach und Ohö ist wesentlich kleiner als das der U3 in Oberursel. Angeblich fährt letztere trotz stetig wachsender Einwohnerzahlen (und daher auch steigender Fahrgastzahlen?) trotzdem Miese ein. Und die U3 durchzieht Oberursel komplett in der Längachse. Leider kenne ich die aktuellen Fahrgastzahlen und Kostenverhältnisse nicht. Aber da kann bestimmt jemand mehr Infos geben.
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rec

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3

Sonntag, 30. Oktober 2005, 09:12

Okay, bei der U3 weiß ich, dass die Stadt Oberursel den Betrieb jährlich mit rund 1,1 Mio bezuschusst.

Ich denke, dass der U6 Anschluss sein Einflussgebiet auch außerhalb von Öho und Steinbach hätte - also dass auch Oberursel mit Stierstadt und Weißkirchen sowie Kronberg dazu gezählt werden können, die U6 auf dem Weg zur FFM Stadtmitte noch andere Stationen bedient, wo man mit U3, S4 und S5 nur mit Umsteigen hinkommt.

4

Sonntag, 30. Oktober 2005, 18:39

Eine Verlängerung der U6 halte ich für sehr sinnvoll, allerdings nicht nach Steinbach.Auch eine U Bahn könnte nicht durch den Stadtkern Steinachs fahren, von daher würde die Erschließung des Ortes sich nur in Teilbereichen verbessen. Wichtiger wäre, das Steinbach sich um einen funktionierenden Busanschluss zur S Bahn bemüht. Das kostet dramatisch weniger und bringt den gleich Nutzen.

Viel sinnvoller wäre die U 6 nach Eschborn zu verlängern. Eschborn verfügt zwar auch über einen S Bahn Anschluss, ist aber nicht nur doppelt zu groß wie Steinbach, sondern es sind hier auch sehr viele Arbeitsplätze zu finden. D.h. obwohl man weniger alls nur halb so weit Schienen legen muss erziel man viel größere Verbesserungen. Das Gewerbegebiet zwischen A66/A5/Stadtbahnzentralwerkstatt wäre erschlossen, Eschborn Gewerbegebiet Ost auch, und die östlichen Wohngebiet auch. Beim Bau der Strecke könnten Synergien mit dem bestehenden Gleis zur Stadtbahnzentralwerkstatt (endet 1 km vor Gewerbegebiet Ost) und der Regionaltangente Ost erzielt werden.

Was die Realisierungschancen angeht: In Frankfurt liebäugeln einige APrteien mit einem Ausbau der U6 bis zum Rasthof Taunusblick.
Allerdings, egalb ob man zum Rasthof, nach Steinbach oder Oberhöchstadtfährt, man müßte eine Nutzen/Kostenanalyse vorherschalten, und da sehe ich schlechte Chancen für eine Stadtbahnverlängerung nach Steinbach.

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rec

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5

Montag, 31. Oktober 2005, 07:05

Zitat

e) Verlängerung der U6 bis zur A 5 und nach Steinbach

Die Option einer Verlängerung der U6 bis zur A 5 und weiter in Richtung Steinbach wird aufrechterhalten. Neben eine Verknüpfung mit der optional vorgesehenen Trasse der Regionaltangente West ist ein weiteres Ziel die Errichtung eines P&R Platzes an der A 5 im Bereich der Rastanlage Taunusblick.

Begründung:

Eine Verlängerung der U6 bis unmittelbar an die Rastanlage Taunusblick an der Autobahn A5 bietet motorisierten Einpendlern eine attraktive Möglichkeit, an der Tarifgrenze auf den ÖPNV zu wechseln und sehr schnell die Innenstadt und das Bankenviertel zu erreichen.


Hier mal ein Zitat aus einem anderen Thread zu GVP.
Die Erschließung des Parkplatzes wurde hier in der Diskussion ja noch nicht eingebracht.

6

Montag, 31. Oktober 2005, 14:42

Leider bin ich auch kein Fan einer Verlängerung der U-Bahn eigens um einen P&R Parkplatz zu errichten. Der RMV geht heute bis hinter Marburg, d.h. man sollte die Pendler nicht erst kurz vor der Stadtgrenzen, sondern möglichst früh (Haustür, spätestens am RE Bf) abfangen.
Ich bin ganz klar für eine Verlängerung nach Eschborn. Auch bei dieser Lösung könnte auf Höhe der Stadtbahnzentralwerkstatt ein Parkplatz errichtet werden.
Auch ohne einen Meter Gleis zu legen (vielleicht bis auf eine Wendeanlage) könnte an der Kreuzung A5 / U3 ein Parkplatz errichtet werden, ebeso an der Kreuzung A5/U2 (beides lässt sich auf Frankfurter Grund realisieren.

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7

Montag, 31. Oktober 2005, 14:49

Zitat

Original von Fabian
Auch ohne einen Meter Gleis zu legen (vielleicht bis auf eine Wendeanlage) könnte an der Kreuzung A5 / U3 ein Parkplatz errichtet werden, ebeso an der Kreuzung A5/U2 (beides lässt sich auf Frankfurter Grund realisieren.


Aber jeweils Autobahnausfahrten. Oder wie kommen die Autos zum P+R?
Gruß Tommy

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8

Montag, 31. Oktober 2005, 15:24

Zitat

Aber jeweils Autobahnausfahrten. Oder wie kommen die Autos zum P+R?

Stimmt...aber schauen wir mal noch genauer hin...
Auf meinem Plan gibt es an der A5 folgende Ausfahrten (von Süden nach Norden)

Nordwestkreuz Frankfurt
Raststätte Taunusblick (nur Rasthof)
Bad Homburger Kreuz --> A 661

D.h wer von Norden auf der A5 nach Frankfurt fährt kommt auch am Bad Homburger Kreuz vorhanden. Wenn man am Bad Homburger Kreuz auf die A 661 fährt und diese kurz später wieder diese verlässt ( Anschlussstelle Bonames) ist man direkt an der U-Bahnstation Kalbach.
--> Jeder der von norden kommt kann eine U-Bahnstation einfach erreichen. Die U Bahn braucht von hier aus 18 min zur Hauptwache, die U 6 braucht von der Heerstraße zur Hauptwache 16 min, also zum P&R Parkplatz wahrscheinlich 18. Die U2 bietet einen ähnlichen Takt wie die U6 an und zukünftig fährt nach Kalbach auch noch die U8, so dass auch die es mehr erreichbare Ziele von Kalbach aus gibt. Der Automobilist hat zum P&R Parkplatz Kalbach einen wesentlich kürzeren Weg. Es gibt also keinen Grund einen P&R Parkplatz an der Raststätte Taunusblick einzurichten.

Mein Vorschlag:
Wenn das neue S Bahngleis nach Bad Vilbel da ist den RE Verkehr verbessern und endlich aufhören Feinverteilungslinien in der Wetterau stillzulegen. Das ist ein viel bessere Massnahme um den ÖPNV zu stärken.

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Fabian G.

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9

Montag, 31. Oktober 2005, 16:38

Guude,

@Fabian: Nach meinen Kenntnisstand wurde die Anschlußstelle "Bonames" (5 alt) der BAB 661 dieses Jahr aufgelassen. Begründet wird/wurde diese Maßnahme, von den zuständigen Behörden, das die neu entstandenen Anschlußstellen "Nieder Eschbach" (5 neu) und "Heddernheim" (6) zusammen mit der Anschlußstelle "Bonames" (5 alt) zu nah beieinander liegen Und deswegen die Anschlußstelle "Bonames" (5 alt) aufgelassen werden muß.
MfG.

Fabian G.

Für meine Postings gilt frei nach Loriot:
"Mir war danach!"

10

Montag, 31. Oktober 2005, 17:07

Dein Kenntnisstand ist absolut korrekt. Die Ausfahrt Bonames existiert zwar in Form von den Zubringern noch, ist aber weder mit Schildern versehen noch befahrbar, da durch "Leitschwellen" abgetrennt. Weder im Bereich der Aufahrt "Nieder-Eschbach" noch im Bereich der Station "Heddernheim" wäre mir ein hinreichend großer Parkplatz bekannt - U-Bahnen fahren da schon mehr oder weniger nah, die Parkplatzsituation ist aber werktags während der Bürozeiten jetzt schon kriminell.
IM Maria is watching you.

11

Montag, 31. Oktober 2005, 17:41

Der Parkplatz müßte auf jeden Fall neu angelegt werden -egal wo- da normalerweise auch Raststätten nicht einfach so 500 Parkplätze zuviel haben.

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12

Dienstag, 1. November 2005, 12:15

Zitat

Fabian: Wenn das neue S Bahngleis nach Bad Vilbel da ist den RE Verkehr verbessern und endlich aufhören Feinverteilungslinien in der Wetterau stillzulegen. Das ist ein viel bessere Massnahme um den ÖPNV zu stärken.


Hallo,

da stimme ich Dir zu. Gleichzeitig sollte dann aber auch Frankfurt-Eschersheim vom S-Bahn-Halt zu einem modernern Verküpfungspunkt (zur U123 am Weißen Stein) ausgebaut werden, an dem auch die RE halten. Damit würde für viele PKW-Pendler aus der Wetterau, die im Norden der Stadt arbeiten (Raum Dornbusch bis Mertonviertel) die Reisezeit mit dem ÖPNV wesentlich verkürzt und so der Umstieg attraktiver .

Viele Grüße
Garfield

13

Mittwoch, 2. November 2005, 06:48

@Fabian :

Fabian, gehe doch einmal weg von Deinem derzeitigen Denkansatz !!!

P+R-Parkplatz "Rastplatz Taunusblick":
Ein solcher Parkplatz gehört direkt an die vielbefahrene A5. Der Rastplatz "Taunusblick" bietet hierfür hervorragende Voraussetzungen, zumal hier bereits eine Brücke zur Überquerung der A5 vorhanden ist. Daher macht es Sinn, die U6 dorthin zu verlängern und ggf. sogar eine Wendeschleife anzulegen (kürzere Wendezeiten)

P+R-Parkplatz "Schnittpunkt A5 / U§":
Das macht wegen des Höhenunterschiedes an der Urseltalbachbrücke absolut keinen Sinn. Hier wäre zwar der Aufwand für einen U-Bahn-Haltepunkt vertretbar, aber der Aufwand für Parkplatz und zusätzliche Straßen dorthin ist (derzeit) nicht finanzierbar.

P+R in Bonames, Kalbach, Nider-Eschbach :
Macht keinen Sinn, da die A5 zu weit von der U2 (die eh schon an der Kapazitätsgrenze fährt) entfernt.

Generell gilt :
Wer erst noch von der Autobahn (A5) lange Wege zur U-Bahn hat, der spart sich den Stau am Zubringer und fährt weiterhin mit dem Auto (im Stau) bis zu seinem Schreibtisch.
---------------------------------------------------------
Was die Verkehrserschließung der Wetterau betrifft, gebe ich Euch recht :
Hier ist Abhilfe erforderlich !!!

Schneller als die 2 zusätzlichen S-Bahn-Gleise könnte hier die Erschließung Bad Vilbels durch eine "Schnell"-Straßenbahn ab der Friedberger Warte erfolgen oder durch eine Verlängerung der heutigen U4 ab der Seckbacher Landstraße.

Aber hier ist es wie so oft:
Die politischen Entscheidungsträger interessieren sich recht wenig für die Belange der Bürger (weil der Bürger ja sowieso mit dem Auto in die Stadt fährt und kräftig Mineralölsteuer zahlt) bzgl. des ÖPNV. Wahrscheinlich wissen diese Damen und Herren noch nicht einmal, wie ein Fahrkartenautomat (den man allerdings nach eingehender Prüfung dem normalen Bürger zumutet) funktioniert.
Die Parole lautet hier offenbar :
Erst wenn wir das Non-Plus-Ultra gefunden haben, werden wir handeln (also am St.Nimmerleins-Tag)

Tschüss
Norby

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14

Dienstag, 2. März 2010, 09:16

Hust, hust, entstaub.
Heute steht in der FR ein längerer Artikel, dass sich nun Steinbach für eine Verlängerung der U6 nach Steinbach ausgesprochen hat.
Als Finanzierungsgrundlage sieht man einen positiven KNF. An den Finanzen sei das Vorhaben bis jetzt gescheitert.
In jedem Fall und dies recht zügig soll die U6 bis Taunusblick verlägert werden und dort sogar ein Parkaus entstehen.
Ob es sich hier nur um Komunalwahlkampf handelt bleibt abzuwarten. ;)
http://www.ginnheimer-kurve.de

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Alf_H

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15

Dienstag, 2. März 2010, 11:38

Einen günstigen KNF kann ich mir da kaum vorstellen. Die U6 ist jetzt schon auf dem letzten Stück bis Heerstraße nicht besonders voll.
Die Strecke über die Felder zu bauen hätte natürlich den Vorteil das die Baukosten nicht so sehr hoch sind.

Ob man damit Pendler zum Umsteigen bewegt oder nur neuen PKW-Schleichvekehr anzieht bleibt abzuwarten.

Ich denke mal es gäbe wesentlich wichtigere Verlängerungen, die realisert werden sollten.
S-Bahn-Kummer lohnt sich nicht, my Darling (oh no) - schade um die Tränen in dem Schacht,
S-Bahn-Ärger lohnt sich nicht, my Darling - denn auch morgen wird der Fahrplan bloß belacht ! :D

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16

Dienstag, 2. März 2010, 12:13

Zitat

Original von Alf_H
[...]Die Strecke über die Felder zu bauen hätte natürlich den Vorteil das die Baukosten nicht so sehr hoch sind.[...]


Inwieweit soll es die Baukosten drücken, wenn über Felder gebaut wird? Diese Argumentation verstehe ich nicht. Es fängt doch schon mal damit an, das diese Felder dem Besitzer abgekauft werden müssten und auch das verursacht Kosten, selbst wenn diese nicht direkt den Baukosten zuzurechnen sind.
Gruß, 420 281-8
Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...
Ich bin nicht "das Team" des FNF, PN zu Team-Angelegenheiten werden ignoriert und nicht beantwortet/weitergeleitet.
Anfragen an das Team bitte an team@frankfurter-nahverkehrsforum.de richten, danke!

17

Dienstag, 2. März 2010, 12:22

Ackerland is VIEL billiger als Bauland. Die Planung dürfte einfacher sein als wenn man auf Anwohner Rücksicht nehmen muss.

Ein P+R am Taunusblick kann doch die U6 nicht leerer machen? Vielleicht kann man die Heerstraße entlasten, wenn man dorthin nicht nur von der Autobahn aus fahren könnte?
Four Candles

18

Dienstag, 2. März 2010, 12:26

Zitat

Original von Alf_H
Einen günstigen KNF kann ich mir da kaum vorstellen.


In der Regel basieren KNFs auch nicht auf Vorstellungskraft, sondern sind entsprechende Analysen mit Berechnungen! ;)
X
X
X

19

Dienstag, 2. März 2010, 12:48

Zitat

Original von 420 281-8
Inwieweit soll es die Baukosten drücken, wenn über Felder gebaut wird? Diese Argumentation verstehe ich nicht. Es fängt doch schon mal damit an, das diese Felder dem Besitzer abgekauft werden müssten und auch das verursacht Kosten, selbst wenn diese nicht direkt den Baukosten zuzurechnen sind.

Der Betrag für die Felder ist wahrscheinlich im Verhältnis kein besonders hoher Betrag. Auf Frankfurter Boden wird früher oder später sowieso alles der Stadt gehören (wegen dem geplanten Gewerbegebiet). Hinter den Gleisen der Homburger Bahn geht es dann mehr oder weniger am Ufer des Steinbachs entlang. Auch das ist wahrscheinlich nicht in privatem Besitz.

Wenn man in der Stadt baut, hat man dagegen erhebliche Kosten z.B. allein durch den Umbau von Straßen und Leitungen. Am Fischstein z.B. baut man für 3,7 Millionen Euro um. Davon entfallen rund 500.000 Euro auf Verlegung der Schienen, Neubau der Oberleitung und Bahnsteige. Der Rest (ca. 86 %) geht in Neuverlegung von Ver- und Entsorgungsleitungen und Umbau der Straßen. Ähnlich dürften sich die Kosten beim Bau der Linie 18 aufteilen. Wenn die Leitungen erstmal alle verlegt sind und die Straßen rundherum neu gemacht sind, wird der Aufbau der Gleisanlagen wohl ziemlich schnell gehen. Solche Kosten hat man draußen auf dem Acker natürlich nicht, weil es dort keine städtische Infrastruktur gibt.

20

Dienstag, 2. März 2010, 12:50

Zitat

Original von 420 281-8
Es fängt doch schon mal damit an, das diese Felder dem Besitzer abgekauft werden müssten ...


Sei ganz beruhigt: das gesamte Gelände in Verlängerung der Ludwig-Landmann-Straße auf einer Breite von 50-100 m bis zur Stadtgrenze (Autobahn) steht schon seit Jahrzehnten im Eigentum der Stadt. Soweit diese Flächen landwirtschaftlich genutzt werden, sind sie wahrscheinlich nur verpachtet.

Kosten des Grunderwerbs belasten den NKF also nicht.

Edit sacht noch, dass die Gemarkungsgrenze nördlich, also jenseits der BAB 5 verläuft und die weiteren Flächen bis Steinbach also im Main-Taunus-Kreis liegen (Gemarkung Eschborn).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tunnelklick« (2. März 2010, 12:52)


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